Atomkraft / Atomausstieg

AKW-Sicherheit - EU-Kommission ermahnt Belgien

Die EU-Kommission hat Belgien erneut verwarnt, weil dort Vorgaben für die Sicherheit von Atomkraftwerken nicht eingehalten werden:

Die europäische Richtlinie über nukleare Sicherheit hätte eigentlich schon im August 2017 umgesetzt werden müssen. Weil dies nicht geschah, hat die EU-Kommission nun die zweite Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens eingeleitet. Belgien bekommt damit noch einmal acht Wochen Zeit, seine Atomkraftwerke sicherer zu machen. Andernfalls droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.   mehr ...

Reaktorsicherheit - Export zum Ernstfall

Deutschland liefert die Brennstäbe für Belgiens marode Meiler. Das Bundesumweltministerium könnte das stoppen:
 
Es ist schon ungewöhnlich genug, wenn Nuklearexperten verschiedener Länder zu einer gemeinsamen Einschätzung kommen und diese auch noch öffentlich kundtun. Alarmierend ist es, wenn ihr Urteil vernichtend ausfällt. Es geht um Belgiens Atommeiler Tihange 2 und Doel 3. Dort wurden in den letzten Jahren Tausende Risse in den Reaktordruckbehältern entdeckt. Die zur Aachener Tihange-Konferenz geladenen unabhängigen Wissenschaftler des Atomforscher-Netzwerks INRAG stellten klar: Der Betrieb von Tihange 2 – wie auch der von Doel 3 – ist nach international anerkannten Maßstäben weder sicher noch zulässig. Ausgelöst durch einen gewöhnlichen Störfall könnte der Reaktordruckbehälter auseinanderbrechen, womit innerhalb kürzester Zeit große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt und weite Landstriche auch im benachbarten Nordrhein-Westfalen verseucht würden. Wohlgemerkt: Es sind Fachleute, die das sagen, keine Atomkraftgegner.   mehr ...

AKW-Rückbau in Biblis - Atomkraftwerk-Silhouette bleibt

Das stillgelegte Atomkraftwerk Biblis wird seit einem Jahr abgebaut. Aus dem Atomgesetz entlassen wird es aber wohl erst 2032. Die Kraftwerks-Silhouette wird dann noch genauso aussehen wie heute:

Bis der leere Castor alle Materialschleusen des abgeschalteten Reaktorblocks B in 21 Metern Höhe durchlaufen hat, vergehen einige Stunden. Dann wird der blaue Behälter im südhessischen Atomkraftwerk Biblis mit abgebrannten Brennelementen beladen. Erst sieben Tagen später kann der Castor mit einem Schienenfahrzeug von Block B ins nur wenige Meter entfernte Zwischenlager für hoch radioaktive Castoren (SZL) gebracht und eingelagert werden.   mehr ...

 

FR-Online: "Nach dem Atomzeitalter: Deutschland steigt aus der Atomenergie aus, steckt aber noch 2,7 Milliarden Euro in Atomforschung."

Kohle

Kohleausstieg - Kommission will Kohle nicht "kurzfristig ausknipsen"

Das Bundeskabinett hat heute die Einsetzung der Kohlekommission beschlossen. Mit dabei sind neben Vertretern aus Industrie, Wirtschaft und Gewerkschaften auch Umweltverbände und Wissenschaftler. Die Konflikte innerhalb der Kommission sind dabei schon vorprogrammiert:

Die letzte Hoffnung, dass die Kohlekommission einen schnellen Kohleausstieg beschließen könnte, dürfte jetzt dahin sein: "Die Kohle wird mit Sicherheit nicht kurzfristig ausgeknipst", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) heute in Berlin. Und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) fügte hinzu: "Erst wird der Strukurwandel diskutiert." Erst danach gehe es um den Klimaschutz.   mehr ...

BUND: "Paris verlangt den Kohle-Ausstieg bis 2030"

Das Hickhack um die Besetzung der Kohlekommission ist offenbar zu Ende. Am morgigen Mittwoch soll das Gremium endlich vom Bundeskabinett eingesetzt werden. Mit dabei sind auch Umweltverbände wie der BUND. Deren Chef Hubert Weiger fordert mehr Tempo beim Kohleausstieg.   mehr ...

Planung des Kohleausstiegs - Mitglieder der Kohlekommission stehen fest

Ein Gremium soll die Details des Kohleausstiegs klären. 31 Mitglieder stehen auf der Kommissionsliste - Vertreter der Opposition sind nicht dabei.   mehr ...

 

Weiteres n-tv: "Klimaziele sollen bewahrt werden - Allianz verabschiedet sich von Kohle."
FAZ: "Brief an Merkel - Das große Ringen um den Kohleausstieg."
n-tv: "Perspektive für die Menschen - Ministerien-Quartett plant Kohleausstieg."
Ärzteblatt.de: "Ärzte fordern Kohleausstieg bis 2030."
Zeit: "Teure Notfallkohlekraftwerke bisher ungenutzt."
Campact: "Petition: Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW."
Petition Campact: "Kohleausstieg jetzt! Union und SPD wollen das Klimaziel für 2020 kippen."
BUND: "Vergleichsvorschlag des OVG zum Hambacher Wald - BUND begrüßt alle Initiativen zur Lösung des Konflikts."
SZ: "Braunkohletagebau - Gericht stoppt vorerst umstrittene Abholzung im Hambacher Wald."
Klimaretter: "Hambacher Forst: Klage abgewiesen."
Spiegel: "Expertenpapier - Weniger Kohlemeiler könnten Stromversorgung sicherer machen."
n-tv: "Interview mit Claudia Kemfert - "Der Industriestandort ist nicht gefährdet"."
Handelsblatt: "Rechtsgutachten: Schneller Kohleausstieg verfassungskonform."
Kein-Tagebau.de: "Cottbus - Stadt der Kohlelobby steigt aus der Braunkohle aus."
"Ende der Braunkohle - Tillich: Strukturfonds soll Ausstieg begleiten."

"Appell an die Politik - Konzern-Bündnis fordert Kohleausstieg."

Klimaretter: "München grüßt Fidschi und Jamaika."
Spiegel: "Lobbypapier - Siemens fordert raschen Kohleausstieg."
ARD: "Video - Ist Kohle Deutschlands billigster Energieträger?"
FR: "Kohleausstieg - „Letzte Chance für Umsetzung der Klimaziele“."
Presseportal: "WDR exklusiv: Schäden des Braunkohle-Tagebaus noch in mehr als 300 Jahren spürbar."
Welt: "Kohlekraftwerk in Stade darf gebaut werden."
Der Freitag: "Wie der Kohleausstieg vereitelt wurde."
Attac: "6000 protestieren bei Aktionstagen im Rheinland gegen Braunkohle."
WDR: "Polizei: Braunkohle-Protest "Größtenteils friedlich"."
Grüne im Bundestag: "Strommarkt - Dreckiger Kohlestrom im Überfluss."
BUND: "Umfrage - Bevölkerung erwartet von der nächsten Bundesregierung einen Fahrplan für den Kohleausstieg."
Campact: "Klimapolitik für Kohlekonzerne jetzt stoppen - Campact startet Protestaktion gegen die Linkspartei."
BUND: "Eilantrag für Rodungsstopp im Hambacher Wald."
BUND: "Rote Linie gegen Kohle - Verbände rufen zu Demonstration am Braunkohlentagebau Hambach auf."
SZ: "Braunkohle - Merkels Ausstieg."
WDR: "RWE-Klage - Braunkohle-Folgekosten sollen geheim bleiben."
Spiegel: "Strukturwandel - Deutschland hat nur noch 20.000 Braunkohle-Jobs."
Klimaretter: "Neue Milliarden gegen Braunkohle-Schäden."
Tagesschau: "Grüne wollen Kohleausstieg bis 2030."
Umweltinstitut: "Kohleausstieg 2025 - 6 Thesen zum Kohleausstieg nach Paris."
TAZ: "Braunkohle: Der Bagger vor dem Haus des Herrn."
Klimaretter: "Grüne Minister forcieren Kohleausstieg."
TAZ: "Deutsche Blockade der EU-Grenzwerte - Berlin kämpft weiter für Braunkohle."
Der Freitag: "Kohle in Europa vor dem Aus: Überraschend geben Europas Stromkonzerne den Einstieg in den Kohleausstieg bekannt. Nur Polen und Griechenland sträuben sich."
Campact: "Dubioser Deal in der Lausitz könnte Steuerzahlende 10 Milliarden kosten."
Umweltbundesamt: "Kohlestrom: 50 Prozent weniger bis 2030 ist möglich – und nötig."
RP-Online: "Umfrage - Mehrheit fordert raschen Braunkohle-Ausstieg."
Energiezukunft: "Oxfam: „Die Zeit für den Kohleausstieg ist reif“."
TAZ: "EPH: Braunkohleabbau in Deutschland - Geld einsacken und abwandern
FAZ: "EPH-Gruppe - Vattenfall verkauft Braunkohlesparte nach Tschechien."
Spiegel: "Grenzwerte zu hoch: Deutsche Kohlemeiler stoßen tonnenweise Quecksilber aus."
Campact: "Die Energielobby trifft sich 27 Mal mit der Regierung. Und macht ein Milliardengeschäft."
Tagesschau: "Gabriel und Konzerne einigen sich - Braunkohle-Meiler gehen vorzeitig vom Netz."
Spiegel: "Stadtwerke prüfen Klage."

Energie Ausland

Türken gegen türkischen Kohleausbau

Die Türkei ist eines der sonnenreichsten Länder, doch Präsident Erdoğan setzt massiv auf Kohle und Atomkraft. Drei Wochen vor den Wahlen zeigt eine Umfrage: Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Kurs ab:

Schon heute ist das Schwellenland einer der großen Treibhausgas-Emittenten. Unter den 20 Ländern, die weltweit die meisten Klimagase ausstoßen, belegt die Türkei Platz 19. Mit den fossilen Ausbauplänen von Präsident Recep Tayyip Erdoğan wird das Land in dieser Rangliste nach oben rutschen.   mehr ...

Erneuerbare Energien - Kalifornien macht Solardächer zur Pflicht

Kalifornien setzt seit Langem auf die Nutzung erneuerbarer Energien. Nun geht der US-Bundesstaat noch einen Schritt weiter:

Als erster Bundesstaat der USA will Kalifornien Solardächer zur Pflicht machen. Häuser, die ab 1. Januar 2020 gebaut werden, sollen obligatorisch mit Solarpaneelen bestückt sein. Das beschloss die zuständige California Energy Commission in dieser Woche einstimmig.   mehr ...

Akademik Lomonossow: Russisches Atomkraftwerk sticht in See

Das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt ist auf dem Weg zu seinem Einsatzort. Das in St. Petersburg gebaute Akademik Lomonossow schippert derzeit durch die Ostsee. Es soll ab 2019 eine Stadt im Norden Sibiriens mit Strom versorgen.   mehr ...

Erneuerbare-Energien-Investitionsreport - Vorbild China

Investitionen in die Solarenergie stiegen 2017 stark an – das liegt aber vor allem an China. Deutschland und Großbritannien senkten hingegen ihre Ausgaben für eine klimafreundliche Stromerzeugung.   mehr ...

 

Golem: "Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen."
Klimaretter:"Solarstrom unterbietet Kohlestrom: Solarstrom ist gegenwärtig in einigen Teilen der Erde schon billiger als Strom aus Kohle."
Klimaretter: "Schweiz beschließt Energiewende: Das Schweizer Parlament hat die Energiestrategie 2050 beschlossen, mit dem der Alpenstaat eine Energiewende einleiten will."
Klimaretter: "Ein Prometheus für Afrika: Afrika soll elektrifiziert werden – mit dem deutschen Mittelstand."

Erneuerbare Energien

Windkraft - Die große Flaute

Der Ausbau der Windenergie an Land kommt nur noch langsam voran. Die Gegner gewinnen an Einfluss. Gegen neue Windparks mobilisiert inzwischen auch die AfD:
 
"Gegenwind in Kremmen" ist eine von Hunderten Antiwindkraftinitiativen, die sich in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland gegründet haben. Sie haben sich in dem Verein "Vernunftkraft" zusammengeschlossen, stellen die Energiewende in Frage und halten den Atomausstieg für einen schwerwiegenden Fehler. Vernunftkraft spricht inzwischen von 900 Bürgerinitiativen im Verein, allerdings ist diese Zahl umstritten, manche Fachleute halten etwa 500 Bürgerinitiativen in Deutschland für realistisch.   mehr ...   

Firmen und Forscher - Solarbranche nachhaltig reanimieren

Eine Wiederbelebung der inländischen Solarindustrie fordern jetzt Unternehmen und Forschungsinstitute von der Bundesregierung. Zwar sei die Branche technologisch führend, aber immer mehr Hersteller stellten die Produktion in Deutschland ein:

Offene Briefe an die Bundesregierung kommen in Mode: Nach der Ökostrombranche, die sich in die Kohle-Kommission hineinschreiben möchte, haben in dieser Woche mehr als 30 Unternehmen und Forschungseinrichtungen dem Wirtschaftsminister ein Schreiben auf den Tisch gelegt, in dem sie eine "industriepolitische Strategie für die Solarindustrie in Deutschland" fordern.   mehr ...

Die internationale Windbranche schaut besorgt nach Deutschland

Während die Stimmung unter Windkonzernen weltweit positiv ist, blicken viele Unternehmen besorgt auf die Entwicklungen auf dem deutschen Markt:
 
Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes windresearch, gemeinsam mit WindEnergy Hamburg, der größten Windmesse der Welt, ist die Stimmung in der Branche zwar grundsätzlich positiv – in Deutschland aber bewerten die befragten Projektierer, Betreiber und Hersteller die Situation nicht so optimistisch, teilweise sogar als „sehr negativ“. Die Umfrage liegt dem Handelsblatt exklusiv vor.   mehr ...

Petition Campact: Wir brauchen Erneuerbare zur Klimarettung

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Die Union drischt auf den Klimaschutz ein. Jetzt will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auch noch den Ausbau der Erneuerbaren Energien verschleppen. Es braucht ein Machtwort von der SPD – sie darf sich die Klimaschutz-Blockade der Union nicht länger gefallen lassen. Schon am 9. Mai fällt die Entscheidung.   mehr ...

Mit einem Brandbrief an die neue Landesregierung haben sich 61 Unternehmen gegen die von CDU und FDP geplante Einschränkung für neue Windkraftanlagen positioniert. Durch den von der schwarz-gelben Koalition vorgesehenen Mindestabstand von 1500 Metern zwischen neuen Windrädern und Wohnsiedlungen würden 90 Prozent aller möglichen Flächen gestrichen. Das hätte einen massiven Einbruch des Windenergieausbaus ab 2019 zur Folge. – Quelle: http://www.ksta.de/28247264 ©2017

 
Kölner Stadt-Anzeiger: "NRW - Windbranche fürchtet Jobabbau."
Klimaretter: "Solar-Guerilla auf dem Balkon: Mit Mini-Solaranlagen für den Balkon lässt sich unkompliziert Ökostrom für die Eigennutzung produzieren."
Klimaretter: "Erneuerbare - Nur Strom kommt voran: Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten die erneuerbaren Energien ihren Anteil am Endenergieverbrauch nur im Stromsektor deutlich steigern."

Energiekonzerne

Netzengelte - Konzerne sollen 300 Millionen Euro Stromkosten nachzahlen

- Große Industriekonzerne mussten in Deutschland die Netzentgelte nicht bezahlen. Damit wollte die damalige CDU/CSU-FDP-Regierung die Unternehmen entlasten.

- Das war eine illegale Beihilfe, hat die EU-Kommission nun entschieden. Die Firmen müssen das Geld jetzt zurückzahlen.

Dieses Geschenk sollte der Industrie die Energiewende schmackhafter machen: Die schwarz-gelbe Bundesregierung gewährte Großkonzernen einen Rabatt bei den Stromkosten. Unternehmen, die viel Energie verbrauchen, wurden von den Netzentgelten befreit. Die Ausnahme wurde als "Mitternachts-Paragraf" bekannt, weil sie in den Verhandlungen im Jahr 2011 erst kurz vor Schluss aufgenommen wurde.   mehr ...

Neue Marktmacht, kriminelle Manager und drei EEG-Novellen

Die Stromliberalisierung war ein Erfolg, doch jetzt droht ein Rollback mit zwei Megakonzernen für Erzeugung und Netze, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von Klimareporter.   mehr ...

Entschädigung nach Atomausstieg - Eine Milliarde für Vattenfall und RWE

Nach dem 2011 beschlossenen Atomausstieg hat das Bundesverfassungsgericht den AKW-Betreibern Entschädigung zugesprochen. Laut einem Gesetzentwurf können Vattenfall und RWE mit rund einer Milliarde rechnen.   mehr ...

Heise: "Aus RWE SmartHome wird innogy SmartHome."

Energiewende

EU-Energieunion - Deutschland lehnt Messungen zu Energiearmut ab

Hunderttausenden deutschen Haushalten werden regelmäßig Strom oder Gas abgestellt. Brüssel will Mitgliedstaaten verpflichten, mehr Daten über Energiearmut zu sammeln. Doch die Bundesregierung sperrt sich:

"Energiearmut" nennt die EU-Kommission dieses Phänomen. Und ein Hauptproblem davon ist, dass sie nur schwer greifbar ist. Es bestehe "Unklarheit über die Art und Weise, wie sich sozial schwache Verbraucher am besten schützen und Energiearmut bekämpfen lassen", stellte die Kommission Ende 2016 fest.   mehr ...

Versteckte Preiserhöhungen - Verbraucherschützer mahnen Stromanbieter ab

Uneindeutige E-Mails, blumige Überschriften: Viele Stromanbieter tricksen, um ihren Kunden eine anstehende Preiserhöhung zu verschleiern. Die Verbraucherzentrale hat nun drei Unternehmen abgemahnt:

Verbraucherschützer gehen gegen versteckte Preiserhöhungen von Strom- und Gasanbietern vor. Drei Unternehmen habe man abgemahnt, sagte der Chef der Verbraucherzentrale NRW, Wolfgang Schuldzinski. Darunter seien zwei Discounter, die aggressiv mit Billigpreisen in den Vergleichsportalen werben und diese dann möglichst unbemerkt erhöhen.   mehr ...

Macht die Dächer voll!

Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Photovoltaik-Zubau in Deutschland mindestens verachtfacht werden. Bisher verhindert die deutsche Gesetzgebung den größeren Teil des möglichen Solar-Ausbaus. Zu fragen ist, welche Änderungen für einen erfolgreichen Klimaschutz nötig wären und wie Solaranlagen helfen können, den eigenen CO2-Rucksack deutlich zu reduzieren.   mehr ...

 

Weiteres ´Klimareporter: "Strom vom Balkon wartet auf Norm."
Hannovermesse: "Energiemanagement 4.0 ."
Klimaretter: "Wind schlägt Kohle."

Spiegel: "Energiewirtschaft - Kampf um die Kohle."

Klimaretter: "EU-Kommission für mehr Erneuerbare."

Klimaretter: "Forschung - Navi für die Energiewende."

FAZ: "Neue Studie - Das denken die Deutschen über die Energiewende."

Spiegel: "Sinkende Leitungskosten - Warum Stromanbieter bald den Preis senken (müssten)."

Zeit "Bundesnetzagentur - 330.000 Haushalte ohne Strom wegen unbezahlter Rechnungen."

Tagesschau: "Preis für Ökostrom EEG-Umlage sinkt auf knapp 6,8 Cent."

Capital: "Der Kohleausstieg hat Vorrang."

BEE: "Energiesteuer mit CO2-Komponente plus Rückverteilung schafft Fairness auf dem Wärmemarkt."

Energie-und-Management.de: "WINDKRAFT - Kabinettsentwurf bereits Anfang September."

Businessinsider.de: "Ökonom rechnet ab - Deutsche Energiewende nur ein „Ablenkungsmanöver“."

Spiegel: "Analyse des Energiemarktes - Wind und Sonne sind billiger als Kohle."


Fracking

Experten-Gremium geplant - Bund ebnet Weg für Fracking-Bohrungen

Schon bald könnte es in Deutschland Fracking-Probebohrungen geben. Die Regierung bereitet derzeit den Einsatz einer Expertenkommission vor. Die Grünen sehen darin ein klares Zeichen: Der Startschuss für das umstrittene Schiefergas-Fracking ist gefallen:

Schon bald könnte es in Deutschland zu Probebohrungen für die Schiefergas-Förderung nach der Fracking-Methode kommen. Die Bundesregierung bereitet derzeit einen Beschluss zur Benennung einer Expertenkommission zur wissenschaftlichen Begleitung von Probebohrungen vor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Demnach sollen vier von der Bundesregierung und zwei vom Bundesrat benannte Vertreter in dem Gremium sitzen.   mehr ...

Frackingverbot: Hoffen auf Bundesländer

Das umstrittene "unkonventionelle" Fracking ist ab heute verboten – außer für die Forschung. Für den Klimaschutz nützt das nichts, kritisieren Umweltschützer:

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Das Fracking-Gesetz, das heute in Kraft tritt, hatte schon Folgen: Dem Gaskonzern Wintershall wurde untersagt, in Nordrhein-Westfalen in zwei Feldern weiter nach Erdgas zu suchen. Die NRW-Bezirksregierung Arnsberg hat – eben mit Bezug auf das Gesetz – Anfang des Monats die entsprechenden Verlängerungsanträge des Konzerns abgelehnt.   mehr ...

 

Weiteres Campact: "Gesundheit - Ein Arzt packt aus."
Klimaretter: "Südafrika will fracken:."

Fukushima / Tschernobyl

Fukushima-Report - Radioaktivität in wiederbesiedelten Regionen nach wie vor zu hoch

Rückkehr ins Ungewisse: Japans Versuche, die Region um das AKW Fukushima von Strahlung zu säubern, sind gescheitert, das zeigt ein Greenpeace-Report. Trotzdem sollen die Evakuierten zurück in ihre Häuser.

Überall Messstationen –doch keine Sicherheit: Wer zurückkommt, wird gründlich dabei begleitet. Jedes wiederbezogene Haus erhält eine leuchtende Anzeigetafel, die permanent die aktuelle Radioaktivität verkündet. In der lokalen Tageszeitung stehen die Strahlenwerte der offiziellen Messstationen neben den lokalen Wetterdaten. Das soll Vertrauen einflößen. Doch viele Menschen sind beunruhigt.   mehr ...

Gericht verurteilt Staat und Betreiber wegen Fukushima

Ein japanisches Gericht hat dem Staat und dem Konzern Tepco eine Mitschuld an der Atomkatastrophe in Fukushima gegeben.

Das Bezirksgericht der Stadt gab einer Sammelklage von rund 3.800 Bürgern statt. Sie forderten eine monatliche Entschädigung von umgerechnet 380 Euro. Diese soll solange gezahlt werden, bis die Strahlung auf den Stand vor dem Gau gesunken ist. Im Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans war es im März 2011 in Folge eines Erdbebens und eines Tsunamis zu Kernschmelzen in drei Reaktoren gekommen.   mehr ...

Nach GAU von Fukushima - Tepcos Meiler bestehen Sicherheitschecks

Zum ersten Mal seit der Atomkatastrophe von Fukushima haben Reaktoren des Kraftwerksbetreibers Tepco zum Betrieb notwendige Sicherheitschecks bestanden. Die Meiler dürfen damit wieder hochgefahren werden - wenn denn die zuständigen Kommunen zustimmen.   mehr ...


Geothermie

Seismologie - Wie der Mensch die Erde erschüttert

- In Oklahoma lösen die Abwässer aus der Öl- und Gasförderung regelmäßig mittelstarke Erdbeben aus.

- Die Zahl menschenverursachter Erdbeben nimmt weltweit zu.

- Auch in Deutschland bebt die Erde in Folge von Geothermie und Bergbau:

An einem Tag im Sommer ging in Oklahoma das Licht aus. Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte die Kleinstadt Edmond und verursachte einen Stromausfall. Vor zehn Jahren wäre so etwas noch vollkommen undenkbar gewesen. "Bevor Fracking aufkam, war Oklahoma ein aseismischer Bundesstaat", sagt Marco Bohnhoff, Seismologe am Geoforschungszentrum Potsdam. Auf den offiziellen Gefährdungskarten war der Staat ein weißer Fleck, Erdbeben traten dort im Prinzip nicht auf.   mehr ...

Bohren für die Wärmewende

Was macht eigentlich die Geothermie? Energie aus dem Erdinneren wird auch in Deutschland bereits erfolgreich genutzt. Wenn nur die Kommunikation der Risiken etwas einfacher wäre:

Es ist natürlich keine Frage, dass München spitze ist. Sei es im Autobau, beim Bierausschank in Festzelten und üblicherweise auch im Fußball. Eine weitere Erfolgsgeschichte spielt sich noch überwiegend im Verborgenen ab, was vielleicht von Vorteil ist, denn diese Branche hat keinen guten Ruf. Die Rede ist von der Geothermie: Bayerns Hauptstadt und ihr Umland führen heimlich eine Energiewende durch. Siebzehn Erdwärme-Anlagen sind mittlerweile in der Region in Betrieb, drei weitere befinden sich im Bau. Aus Bohrlöchern, die bis zu sechs Kilometer in den Untergrund reichen, wird kochend heißes Thermalwasser an die Oberfläche gefördert; stets verfügbare Wärme aus der Erdkruste heizt ganze Stadtteile und produziert Strom. Weder Treibhausgase entstehen dabei noch Atommüll, trotzdem wird diese Energiegewinnung bekämpft.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Geothermie in Deutschland - Die Angst vor dem Bohrer."

Telepolis: "Ohne Bohrungen geht es nicht: Für die Renaissance des Atomausstiegs könnte die Erdwärme einen wichtigen Beitrag leisten."

 


Atommüll-Entsorgung

Nicht erst seit der Entscheidung zum Atomausstieg durch die Bundesregierung stellt sich die Frage: Wohin mit dem Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren strahlen und das Leben ganzer Generationen gefährden könnte.

Die Atomkonzerne wie Vattenfall, EoN, EnBW und RWE haben sich nicht nur nach Kräften gegen den Atomausstieg gewehrt und Deutschland mit Entschädigungsforderungen überzogen, sondern darüberhinaus auch noch die Entwicklung von Konzepten für Erneuerbare Energien verschlafen. Dafür bezahlen sie jetzt mit Verlusten und schlechten Geschäftszahlen - und werden belohnt von der Politik mit einer Begrenzung der Haftung.

Es wird noch ein langer Weg bis zum ersten Endlager auf deutschem Boden ...

 

Atomkraft - Kein löchriges Endlager

Die Suche nach einem Endlager für den stark strahlenden Müll aus den Atomkraftwerken wird nun bundesweit neu gestartet, ausgehend von einer „weißen Landkarte“:

Alles zurück auf Anfang – nach der Pleite mit Gorleben. Die Suche nach einem Endlager für den stark strahlenden Müll aus den Atomkraftwerken wird nun bundesweit neu gestartet, ausgehend von einer „weißen Landkarte“. Das heißt: Alle Bundesländer von Schleswig-Holstein bis Bayern und viele Regionen kommen theoretisch infrage. Das bedeutet aber auch: Projekte im tiefen Untergrund wie Erdwärmenutzung, Brunnenbau oder Bergbauprojekte zur Rohstoffgewinnung werden künftig erst dann genehmigt, wenn das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) zustimmt. Darauf wies BfE-Präsident Wolfram König am Montag in Berlin hin.   mehr ...

Zahltag für Atomkonzerne - Wie überweist man eigentlich 24 Milliarden Euro?

An diesem Montag steht ein wohl historischer Zahltag für Deutschlands Atomkonzerne an: Sie müssen zusammen rund 24 Milliarden Euro in einen staatlichen Entsorgungsfonds für die Zwischen- und Endlagerung des Nuklearmülls einzahlen. Die vier Energieriesen Eon, RWE, ENBW und Vattenfall wollen die gewaltige Summe auf einen Schlag aufbringen - für eine theoretisch bis Ende 2026 mögliche Ratenzahlung hätte der Staat satte Zinsen von 4,58 Prozent pro Jahr kassiert.   mehr ... 

Kommentar zum Atommüll-Staatsfonds der Bundesregierung

Zur für heute angekündigten Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrags zum Atommüll-Staatsfonds der Bundesregierung mit den vier Atomkonzernen Eon, RWE, ENBW und Vattenfall sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger:

"Dieser Vertrag droht einen Deal zu zementieren, mit dem sich die Energiekonzerne gegen Zahlung eines Risikoaufschlags von den Kosten der Atommüllentsorgung freikaufen. Trotz der Tatsache, dass weiter ein Gerichtsverfahren von Vattenfall gegen den Atomausstieg anhängig ist, akzeptiert die Bundesregierung einen Ablasshandel. Gewinnt Vattenfall seine Klage, drohen weitere Milliardenzahlungen an die AKW-Betreiber. Dass die Bundesregierung die Rücknahme aller Klagen der AKW-Betreiber nicht zur Bedingung für den Deal gemacht hat, war ein schwerwiegender und teurer Fehler.   mehr ...

 

SZ: "Atommüll unter die Erde in Australien? Das weltweit erste Endlager für radioaktiven Müll könnte in Australien entstehen - ausgerechnet im Siedlungsgebiet von Aborigines. Völlig absurd, findet Umweltaktivist Dave Sweeney."
SHZ.de: "Kabinett einigt sich auf Kriterien für Atommüll-Endlager: Die pauschale Festsetzung eines Standorts nennt Hendricks einen „historischen Fehler“. Dieser soll nun korrigiert werden."
Tagesschau: "Atomausstieg - Urteil mit unvorhersehbaren Folgen: Das Verfassungsgericht hat den Atomausstieg für zulässig erklärt. Doch gleichzeitig befanden die Richter, dass den Energiekonzerne eine Entschädigung zusteht. Das könnte sogar dazu führen, dass einzelne Meiler länger laufen."
ARD: "Eine Höhle für die Ewigkeit - Das erste Endlager der WeltFinnland baut für die Ewigkeit – ein Bauwerk, das länger halten soll als alle anderen Bauwerke der Menschheit zuvor:
SZ: "Müllkippen für die Ewigkeit: Weltweit haben sich gigantische Mengen Atommüll aufgetürmt - doch niemand will sie haben. Anders in Schweden."
Der Freitag: "Kosten für die Ewigkeit."