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Finance News

Tech-Aktien - Sind Apple, Tesla und Wirecard wirklich ihre Rekordpreise wert?

Wirecard hat kürzlich die Deutsche Bank überholt und ist damit Deutschlands teuerstes Geldhaus. Apple ist jetzt eine Billion wert. Höchste Zeit für ein Expertengespräch über die Boom-Preise und die Frage, warum man selbst nicht früher eingestiegen ist, obwohl man es doch geahnt hat:

Wer sich im Sommer 2018 die Preise der Tech-Aktien anschaut, kann zu zwei Schlüssen kommen: Entweder haben ein paar wenige Tech-Riesen die komplette traditionelle Industrie abgehängt. Oder die Händler in New York und Frankfurt haben sich zu lange die Sonne auf den Kopf scheinen lassen. Apple ist Anfang August zur ersten amerikanischen Firma geworden, deren Aktien zusammen mehr als eine Billion US-Dollar wert sind. Elon Musk hat den Wert von Tesla mit ein paar Tweets über die 60-Milliarden-Dollar-Marke gebracht. Dabei hat er selbst schon mal Zweifel daran geäußert, ob Tesla wirklich so viel wert ist. Und seit Neuestem ist Wirecard, ein Laden, der erst seit 2006 überhaupt eine Banklizenz hat, mehr wert als die Deutsche Bank.   mehr ...

Türkische Lira - Anleger weltweit fürchten Folgen der Türkei-Krise

Angesichts der sich zunehmend verschärfenden Wirtschaftskrise in der Türkei zeigen sich Anleger weltweit beunruhigt. So gaben Aktien der europäischen Tourismusbranche deutlich nach. Tui-Papiere büßten an der Börse in London rund dreieinhalb Prozent ein, die Aktien des Konkurrenten Thomas Cook verloren eineinhalb Prozent. Die Aktien des Billigfliegers Easyjet, der mehrere Flughäfen in der Türkei anfliegt, gaben ebenfalls um mehr als ein Prozent nach.   mehr ...

Inflation nach Brexitvotum - Britische Notenbank hebt Leitzins auf höchsten Stand seit Finanzkrise

Seit dem Brexit-Votum hat das Pfund an Wert verloren, die Inflation in Großbritannien liegt weit über dem Teuerungsziel. Nun steuert die Notenbank mit einer Leitzinserhöhung gegen.   mehr ...

 
 

Finanzpolitik 

Grund- und Gewerbesteuer - Kommunen sanieren sich über Abgabenerhöhung

Grund- und Gewerbesteuer sind wichtige Einnahmequellen für Kommunen. Mehr als die Hälfte der deutschen Städte und Gemeinden hat die Abgaben in den vergangenen Jahren erhöht. Gesenkt wurden sie kaum:

Kommunen in Deutschland nutzen die Grund- und Gewerbesteuer zur Sanierung ihrer Haushalte. Laut einer Analyse des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) hat mehr als die Hälfte der Städte und Gemeinden in den vergangenen Jahren die Steuern erhöht. Demnach haben 53 Prozent aller Kommunen seit 2012 mindestens einmal die Gewerbesteuersätze für Unternehmen angehoben. 60 Prozent legten bei der Grundsteuer B für bebaute und bebaubare Grundstücke höhere Sätze fest. Gesenkt wurden die Steuern laut der Analyse in dem Zeitraum so gut wie nirgends.   mehr ...

Scholz und die Steuertransparenz

Die EU will Steuerzahlungen von internationalen Großkonzernen transparenter machen. Damit sollen die Steuerstrategien multinationaler Unternehmen wie Apple, IKEA oder Starbucks & Co. aufgedeckt und Steuerschlupflöcher geschlossen werden.   mehr ...

Milliardenschweres Haushaltsplus - Bundesländer schwimmen im Geld

Die Bundesländer haben im ersten Halbjahr einen Haushaltsüberschuss von insgesamt 15,6 Milliarden Euro erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbesserten die Länder ihre Haushaltslage damit um rund 10,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor. Die Entwicklung der Länderhaushalte stelle sich "weiterhin deutlich günstiger" dar, hieß es.   mehr ...

 
 

Steuerflucht / Unternehmenssteuern

Auch Konzerne müssen Steuern zahlen!

Apple, Starbucks und Co. zahlen kaum Steuern. Die EU will das jetzt ändern. Scheitern könnte das ausgerechnet am Desinteresse von SPD-Finanzminister Scholz und Justizministerin Barley. Dabei will doch gerade die SPD Konzerne stärker regulieren. Schon bald könnte die EU über das Thema beraten – unterzeichnen Sie gleich jetzt unseren Appell!   mehr ...

Steueroase Irland - Apples Steuertricks kosten EU-Staaten mindestens vier Milliarden Euro

- Den EU-Staaten entgehen durch Apples Steuertricks Einnahmen in Höhe von vier bis 21 Milliarden Euro in den Jahren 2015 bis 2017, schätzt ein neuer Report.

- Der iPhone-Konzern versteuere seine europäischen Gewinne demnach geschätzt nur mit zwei bis neun Prozent. Üblich sind in Deutschland mehr als 20 Prozent.

- Apple widerspricht: Der Konzern zahle stattdessen Milliarden Dollar Steuern in den USA.   mehr ...

Eil-Petition - Bundesregierung will den Kampf gegen Steuervermeidung in Brüssel blockieren!

Das wäre ein Schlag ins Gesicht aller ehrlichen Steuerzahler und Unternehmer! Die Bundesregierung will nächste Woche eines der wirksamsten Mittel gegen die Steuervermeidung von Apple, IKEA & Co in Brüssel blockieren. Es geht um die sogenannte länderbezogene Steuerberichterstattung. Das bedeutet: Großunternehmen müssen offenlegen, in welchem Land sie wie viele Gewinne erwirtschaftet und Steuern gezahlt haben. Mit dieser Transparenz pro Geschäftsland wird dem Verschieben von Gewinnen in Steueroasen faktisch ein Riegel vorgeschoben.   mehr ...

 
 
Spiegel: "Niederlande und die Paradise Papers - Das Steuerparadies nebenan."

EU-Finanzpolitik / Europäische Zentralbank

Europäische Zentralbank - Negativzinsen bringen Rentenversicherung Verluste

Die Gesetzliche Rentenversicherung hat laut einem Bericht 2017 erstmals negative Vermögenserträge ausgewiesen. Die Kassen können Reserven kaum mehr profitabel anlegen:
 
Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet zunehmend die Sozialversicherungen und staatliche Fonds. Sie müssen heute für angelegtes Geld Zinsen zahlen statt wie früher Zinsen zu bekommen. So habe die Gesetzliche Rentenversicherung für 2017 erstmals sogenannte negative Vermögenserträge von 49 Millionen Euro ausweisen müssen, berichtet das Handelsblatt. Für das laufende Jahr rechne man mit einem negativen Wert in ähnlicher Höhe, zitiert die Zeitung aus einem Papier des Leiters des Geschäftsbereichs Finanzen, Wilfried Husmann.   mehr ...

Bundesbankchef warnt vor Konjunkturrisiken - Weidmann hält EZB bei Abschwung für hilflos

Der Chef der Bundesbank hat die Regierung laut "Handelsblatt" vor einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gewarnt. Europas Zentralbank könne im nächsten Abschwung kaum reagieren:

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die Regierung offenbar vor gestiegenen Konjunkturrisiken gewarnt. Zwar sei das Wirtschaftswachstum in Deutschland derzeit noch "intakt", die politischen Risiken für eine Konjunkturabkühlung würden aber "zunehmen", sagte Weidmann laut "Handelsblatt" in einer Sitzung des Bundeskabinetts am 6. Juli, in der er zu Gast war.   mehr ...

Zinspolitik der EZB - Kein Land in Sicht für Sparer

Nur wenige Tage nach dem Ratstreffen im lettischen Riga, das ein Ende der lockeren Geldpolitik in Europa eingeleitet hat, tritt die Europäische Zentralbank (EZB) wieder auf die Bremse. Präsident Mario Draghi erteilte Hoffnungen auf bald steigende Zinsen eine klare Absage.   mehr ...

 
 
FAZ: "Vor fünf Jahren - „Whatever it takes: Vor genau fünf Jahren sprach EZB-Präsident Mario Draghi seine berühmten Worte, um die Euro-Krise zu beruhigen. Die Folgen waren gravierend."

Globaler Finanzmarkt - Schuldenkrise

Die Finanzkrise hat nicht nur die westliche Welt an den Rand des finanziellen Kollapses geführt. Es wurden Milliarden in die Bankenrettung gesteckt und versucht, die "Finanzmärkte" zu regulieren.

Nun ist allerdings festzustellen, dass alle Versuche, das zu bewerkstelligen ziemlich grandios gescheitert sind. Die Banken betreiben ihre Spekulationsgeschäfte ungeniert und es wird weiter gezockt. Die EZB hat es geschafft, mit ihrer Nullzinspolitik Sparer und Lebensversicherungen immer mehr zu enteignen. Alle ihre Maßnahmen dienen lediglich der Finanzindustrie. Eine Finanztransaktionssteuer, die fast schon als durchgesetzt galt, wird immer wieder hintertrieben und verschoben.

Eine grundlegende Reform lässt auf sich warten und wird wohl niemals kommen, weil die sog. "Eliten" gegenseitig sich an der Blockadepolitik gegenseitig überbieten ...

 

Finanzkrisen-Serie - Die rechten Nutznießer

Vor zehn Jahren brach die Finanzkrise aus. Auch wenn sich die Wirtschaft wieder erholt hat, sind die Folgen bis heute zu spüren. Sieht man sich an, wer profitiert hat, tun sich überraschende Erkenntnisse auf:

Die Protestcamps haben sich längst aufgelöst, den Banken wurden strengere Regeln verpasst, die Aktienmärkte florieren wieder, und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie schon lange nicht mehr: Zehn Jahre nach Ausbruch der internationalen Finanzkrise scheint die Welt zumindest in Deutschland wieder in Ordnung zu sein. Fast könnte man meinen, dass man dieses Kapitel der Geschichte zuschlagen kann. Dass man den Tag, an dem die Banker in New York mit Pappkartons aus dem Gebäude am Times Square liefen, in die Geschichtsbücher verbannen kann. Zum zehnten Mal jährt sich am 15. September 2018 die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers, die vielen als Startpunkt der weltweiten Finanzkrise gilt.   mehr ...

Deutschland und Italien: Das Wirtschaftswachstum

Ein Vergleich seit dem Vertrag von Maastricht zeigt, dass ein guter Teil der gegenseitigen Polemiken unbegründet ist. Italiens Wachstum war nicht immer schwächer, aber seit der Finanzkrise hinkt es hinterher.   mehr ...

Griechenland - Stürmische Märkte

Für Griechenland war der 24. Mai ein wichtiger Tag. In Brüssel wurde der entscheidende Schritt zur abschließenden Evaluierung des dritten und letzten Bailout-Programms (Memorandum) vollzogen. Die Eurogroup hat das am letzten Wochenende in Athen erzielte Übereinkommen der Finanzexperten, das sogenannte Staff Level Agreement (SLA) abgesegnet. Das ebnet den Weg zu dem endgültigen Beschluss der Eurozonen-Finanzminister am 20. Juni. An diesem Tag wird der Abschluss des (dritten) griechischen Sparprogramms zum 20. August dieses Jahres besiegelt, begleitet von einer letzten Auszahlung des ESM in Höhe von 11 Milliarden Euro.   mehr ...

 


Banken / Spekulation

Deutsche Bank - Tadel der Notenbank führt zu US-Sammelklage

Nach einem Medienbericht über Kritik der US-Notenbank an der Deutschen Bank, war die Aktie eingebrochen. Nun verlangen Investoren Schadenersatz, denn sie seien falsch über Geschäftspraktiken informiert worden:

Der jüngste Kurssturz von Deutsche-Bank-Aktien hat für das Frankfurter Geldhaus ein juristisches Nachspiel in den USA. In einer am Donnerstag in New York eingereichten Sammelklage wird das Institut beschuldigt, Investoren falsch und irreführend über die Geschäftspraktiken in den USA informiert zu haben.   mehr ...

Kommentar zu Digitalprojekten - Deutsche Banken scheitern an der Zukunft

Die deutschen Geldhäuser beerdigen auf fast beeindruckende Weise Digitalprojekte am laufenden Band. Wie wollen sie mit diesem altbackenen Vorgehen in Zukunft mithalten?

Diese Banken haben es den amerikanischen Internetriesen jetzt einmal richtig gezeigt. Einige der größten Kreditinstitute des Landes haben sich zusammengeschlossen und ein eigenes Unternehmen gegründet, um den amerikanischen Bezahlanbieter Paypal in die Schranken zu weisen. Sie gründeten ein eigenes Bezahlportal. Der Lohn: Mehr als 100000 Internetshops akzeptieren Zahlungen über sie, im Online-Bezahlmarkt ist die App führend. Das Problem an der Geschichte: Sie spielt leider nicht in Deutschland, sondern in den Niederlanden. Paypal ist dort bis heute keine relevante Größe.   mehr ...

Mehr als 7000 Jobs fallen weg - Deutsche Bank bestätigt massiven Stellenabbau

Direkt vor ihrer Hauptversammlung serviert die Deutsche Bank den Aktionären ein Rezept, mit dem sie wieder profitabel werden will: Tausende Angestellte sollen gehen. Wird das die Eigner beruhigen?   mehr ...

Postbank schließt mehr als 100 Filialen

Kunden der Postbank müssen vielerorts bald längere Wege in Kauf nehmen, wenn sie an den Schalter wollen: Die Bank will bis Ende dieses Jahres mehr als jede zehnte ihrer rund 1.000 Filialen schließen. "Am Ende werden es deutlich über 100 in diesem Jahr sein", zitierte die Bild am Sonntag Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß.   mehr ...

 


Internetwährungen / Blockchain

Kryptogeld im Wert von 533 Millionen US-Dollar bei Hackerangriff gestohlen

Die japanische Kryptogeldbörse Coincheck hat am Freitag den Handel mit Kryptowährungen ausgesetzt, nachdem Kryptogeld in beträchtlicher Höhe verschwunden war. Seitdem befinden sich viele Kryptowährungen auf Talfahrt:

Laut der in Tokio ansässigen Kryptogeldbörse Coincheck wurden bei einem Hackerangriff 500 Millionen Einheiten des Kryptogelds NEM gestohlen. Dies entsprach zu dem Zeitpunkt einem Wert von rund 533 Millionen US-Dollar. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich damit um den bislang größten Diebstahl in der Geschichte der Kryptowährungenm also höher als der im Jahr 2014 auf der Plattform Mt. Gox entstandene Schaden, der damals auf einen Wert von rund 500 Millionen US-Dollar geschätzt wurde.   mehr ...

Bezahldienstleister Stripe stellt Bitcoin-Unterstützung ein

2014 begann der Bezahldienst Stripe, Bitcoinzahlungen zu unterstützen, weil er auf eine günstige Alternative zu Kreditkarten hoffte. Die Hoffnung wurde enttäuscht, Stripe beendet seine Akzeptanz des Kryptogelds:

Der US-Bezahldienstleister Stripe will seine Unterstützung von Bitcoinzahlungen bis April 2018 schrittweise beenden. Das Kryptogeld habe sich in den vergangen Jahren eher zu einer Art Geldanlage denn zu einem Zahlungsmittel entwickelt, hieß es in einem Blogbeitrag des Unternehmens. So bräuchten Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk oftmals zu lange, um dort bestätigt zu werden. Zugleich schwanke der Wert erheblich, so dass es zu Fehlbeträgen komme, wenn die Zahlungen endlich angekommen seien. Ebenfalls seien die Transaktionsgebühren zu hoch.   mehr ...

Blockchain-Jobs - Neuer Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Die Blockchain gilt als der Tech-Trend der kommenden Jahre. Auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt lassen sich derzeit einige Entwicklungen dazu beobachten, verrät Annina Hering vom Indeed Hiring Lab:

Annina Hering ist Economist im Hiring Lab der Jobsuchmaschine Indeed. Als Teil eines internationalem Teams, bestehend aus Ökonomen und anderen Wissenschaftlern, analysiert sie globale Arbeitsmarktentwicklungen. Im Rahmen einer kürzlich erstellten Untersuchung auf der eigenen Plattform haben die Analysten einen neuen Trend in Deutschland bemerkt: Von Januar bis Dezember 2017 wuchs die durchschnittliche Zahl der Stellen mit Bezug zu Blockchain-Technologie um 625 Prozent. Im selben Zeitraum nahmen die Suchanfragen um 661 Prozent zu. Ob es sich da um einen kurzfristigen Hype oder einen langfristigen Trend für den Arbeitsmarkt handelt, war Thema unseres Gesprächs mit der Ökonomin.   mehr ...