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Rüstung / Militärische Konflikte

Abrüstung war einmal - Atommächte modernisieren ihre Arsenale

Zwar gibt es derzeit auf der Welt weit weniger Atomsprengköpfe als noch in den 80er-Jahren. Doch von Abrüstung kann keine Rede sein. Ganz im Gegenteil: Laut einer Studie investieren derzeit alle Atommächte in ihre Arsenale:

Friedensforscher sehen keine Anzeichen dafür, dass auch nur eine einzige Atommacht weltweit auf ihre Nuklearwaffen verzichten will. "Alle Staaten, die Atomwaffen besitzen, haben entweder begonnen, sie zu modernisieren oder langfristige Programme dafür angekündigt", sagte Shannon Kile vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. "Keiner von ihnen ist bereit, für die absehbare Zukunft auf nukleare Abrüstung hinzuarbeiten."   mehr ...

Chinas Militär - Bald auf Augenhöhe mit den USA?

In zehn Jahren könnte China die USA als weltgrößte Wirtschaftsmacht abgelöst haben - militärisch rüstet das Land ebenfalls auf. Im Südchinesischen Meer gibt es schon heute Spannungen zwischen den Großmächten.   mehr ...

Bewaffnungsfähige Fluggeräte - Ausschuss bewilligt Bundeswehr-Drohnen

Lange ringt die Politik um die Anschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen, nun macht der Haushaltsausschuss den Weg frei für die Bestellung der fünf Fluggeräte. Über eine Bewaffnung soll aber erst später entschieden werden.   mehr ...

 
 
Correctiv.org: "Rheinmetall duckt sich weg."

International News

Kolumbien - Konservativer Kandidat Duque gewinnt Präsidentenwahl

Iván Duque hat sich in der Stichwahl durchgesetzt, er wird Kolumbiens neuer Präsident: Der Kandidat der rechten Partei Centro Democrático will das Farc-Friedensabkommen in wesentlichen Punkten ändern:

Der konservative Kandidat Iván Duque hat die Präsidentschaftswahl in Kolumbien gewonnen. Der Bewerber der rechten Partei Centro Democrático kam in der Stichwahl am Sonntag auf 53,95 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Konkurrent Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana erhielt demnach 41,83 Prozent.   mehr ...

Wo Südamerika nach rechts driftet

Mehr und mehr südamerikanische Länder wählen konservative Präsidenten, die langjährige Herrschaft linker Regenten bröckelt. Wie haben sich die politischen Verhältnisse Südamerikas entwickelt?
 
Kolumbien geht am Sonntag in die Stichwahl: Juan Manuel Santos, der aktuelle kolumbianische Präsident, durfte bei der Wahl nicht mehr antreten. Er war ein traditioneller Konservativer, der sich im Friedensprozess mit der Farc der politischen Mitte geöffnet hat. Im ersten Wahlgang vom 27. Mai holte der rechtskonservative Iván Duque 39 Prozent der Stimmen und der moderate Linke Gustavo Petro 25 Prozent. Einer von den beiden wird am Sonntag 17. Juni der nächste Präsident Kolumbiens.   mehr ...

Vereinbarung mit Trump - Kim verpflichtet sich zu Denuklearisierung

Das erste Mal überhaupt trifft ein amtierender US-Präsident einen nordkoreanischen Machthaber. Bei dem Gipfel in Singapur können Trump und Kim eine gemeinsame Vereinbarung vorweisen. Es soll der Beginn der nuklearen Abrüstung der koreanischen Halbinsel sein.   mehr ...

 
 
Brot für die Welt: "Atlas der Zivilgesellschaft."

US-Politik

Studie zu globalem Reichtum - Amerikaner besitzen 80,5 Billionen Dollar

Auch im vergangenen Jahr haben Reiche überdurchschnittlich vom weltweiten Vermögenszuwachs profitiert. Die deutschen Millionäre stehen im internationalen Vergleich ein Stück weiter hinten:

Der globale Reichtum nimmt weiter kräftig zu und konzentriert sich immer stärker bei Menschen, die ohnehin schon viel Geld besitzen. 2017 kletterten die Privatvermögen weltweit währungsbereinigt um 7,1 Prozent auf 201,9 Billionen Dollar, wie aus einer am Donnerstag in New York vorgestellten Studie der Boston Consulting Group hervorgeht. Ohne Währungsbereinigung betrug der Anstieg sogar zwölf Prozent und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr.   mehr ...

Wahlrecht in den USA - Nichtwähler dürfen aus Wahllisten gestrichen werden

Wer mehrfach nicht zu Abstimmungen gegangen ist, kann aus dem Wählerregister entfernt werden. Das oberste US-Gericht hat die Praxis des Bundesstaats Ohio gebilligt:
 
Wahlberechtigte in den USA können von Wählerlisten gestrichen werden, wenn sie nicht regelmäßig an Abstimmungen teilnehmen. Das oberste Gericht billigte in einem am Montag vorgelegten Urteil die entsprechende Praxis des Bundesstaats Ohio. Bürgerrechtsaktivisten sehen darin eine verfassungswidrige Aberkennung des Wahlrechts.   mehr ...

Vier von zehn Amerikanern haben Mühe, im Notfall 400 Dollar aufzubringen

Die finanzielle Situation der US-Privathaushalte hat sich 2017 weiter verbessert. Viele haben aber kaum Reserven:
 
Das finanzielle Wohlbefinden der Amerikaner hat sich auch 2017 leicht verbessert. Die US-Notenbank Fed hat mittels einer im vergangenen Herbst inzwischen zum fünften Mal durchgeführten Umfrage unter 12 000 Amerikanern festgestellt, dass 74% der befragten Erwachsenen komfortabel leben oder «finanziell o. k.» dastehen. Bei der ersten Umfrage 2013 waren es 62% gewesen, seither ist der Wert im Zuge des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs und der zunehmenden Beschäftigung gestiegen. Laut der am Dienstag veröffentlichten Auswertung der Umfrage hat sich die Situation über alle Bildungsniveaus und Ethnien hinweg verbessert, wenn auch Minderheiten und Amerikaner mit niedrigen Qualifikationen hinter dem Durchschnitt zurückbleiben.   mehr ...

 


Israel / Nahost-Konflikt

Schiitische Kämpfer in Syrien - Israels bombardiert Verbündete Irans

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu wirft Iran vor, zehntausende Kämpfer nach Syrien gebracht zu haben, um Israel anzugreifen. Das Eingeständnis eines Angriffs ist ein ungewöhnlicher Schritt.

Israel hat nach Angaben von Regierungschef Benjamin Netanjahu Verbündete Irans in Syrien bombardiert. Zur Begründung sagte er am Donnerstag, Teheran habe zehntausende Milizenkämpfer aus Pakistan und Afghanistan in das Bürgerkriegsland gebracht. Es ist ungewöhnlich, dass Israel Angriffe auf ausländische Truppen in Syrien zugibt.   mehr ...

Ausbau des Atomprogramms Israel droht Iran mit Angriff

Iran will die Zahl der Uran-Zentrifugen erhöhen - Israel ist alarmiert. Premier Netanyahu erklärte, sein Land werde das Regime in Teheran daran hindern, ein "Arsenal von Atombomben" zu produzieren:

Iran plant die Zahl der Uran-Zentrifugen zu erhöhen und behauptet, damit nicht gegen den internationalen Atom-Deal von 2015 zu verstoßen. Die israelische Regierung verurteilt die von Irans oberstem Führer angeordneten Pläne nun und droht dem Land mit einem militärischen Angriff.   mehr ...

Benjamin Netanjahu in Berlin - Spiel mit dem Hass

Um für seinen rechten Kurs zu werben, konstruiert Netanjahu Muslime als Gegner Israels und Europas. Dabei sollte Israel ein plurales Land sein, das Menschenrechte wahrt:
 
Der Westjerusalemer Ofer Waldman kam 1999 nach Berlin als Mitglied des West-Eastern Divan Orchesters von Daniel Barenboim. Waldman promoviert an der Freien Universität Berlin und an der Hebräischen Universität Jerusalem und schreibt freiberuflich Hörspiele. Hier beschreibt er seine Gedanken anlässlich des Besuchs des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu in Berlin.   mehr ...

Uno warnt vor Eskalation in Gaza - "Jeden Tag am Rande eines Krieges"

Die Waffenruhe zwischen Hamas und Israel hält - bislang. Der Uno-Sondergesandte für den Nahen Osten verurteilte die radikalislamische Terrorgruppe nun scharf und warnte vor weiterer Gewalt im Gazastreifen.   mehr ...

 

FAZ: "Weißes Haus will Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen."
FR: "Israel - Von Amona nach Amichai: Erstmals seit 25 Jahren genehmigt Israel im Westjordanland eine völlig neue Siedlung."

Nato

Deutschland wird Standort für neues Nato-Hauptquartier

- Die Nato-Mitglieder haben sich nach Informationen der dpa auf einen Standort für eine neue Kommandozentrale in Deutschland geeinigt.

- Vom baden-württembergischen Ulm aus sollen in Zukunft schnelle Truppen- und Materialbewegungen innerhalb des Bündnisses koordiniert werden.

- Das Bündnis reagiert mit dem neuen Zentrum auf die als aggressiv wahrgenommene Politik Russlands.

- Die Aufbauarbeiten an dem neuen Hauptquartier sollen schon im Juli 2018 beginnen.   mehr ...

Nato plant doch keine Eingreiftruppe

Die Nato hat Berichte zurückgewiesen, wonach das Bündnis eine neue Eingreiftruppe von etwa 30 000 Soldaten aufbaue, die innerhalb von 30 Tagen einsatzbereit seien. Ein entsprechender Bericht der Welt am Sonntag war am Samstag von Medien in Deutschland aufgegriffen worden - auch von der SZ in einer früheren Version dieses Artikels.   mehr ...

Nato bereitet neuen Irak-Einsatz vor

Die Nato wird ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat zu verhindern:

- Die Verteidigungsminister der 29 Bündnisstaaten beschlossen in Brüssel, mit konkreten militärischen Planungen für eine neue Ausbildungsmission zu beginnen.

- Sowohl die irakische Regierung, als auch die US-geführte Anti-IS-Koalition hätten um ein stärkeres Engagement der Nato gebeten, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg.

- Der neue Einsatz soll unter anderem den Aufbau von Militärakademien ermöglichen. Zahlen zur möglichen Personalstärke nannte Stoltenberg nicht. In Nato-Kreisen wird allerdings damit gerechnet, dass etliche Hundert, wenn nicht sogar mehr als Tausend Soldaten in den Irak geschickt werden könnten.   mehr ...


Afrika

Friedenskonferenz in Paris - Rivalisierende Lager in Libyen einigen sich auf Wahlen

- Die rivalisierenden Akteure in Libyen haben sich bei einer Konferenz in Paris auf Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geeinigt.

- Libyen ist nach dem Bürgerkrieg 2011, bei dem der langjährige Diktator Gaddafi getötet wurde, zwischen rivalisierenden Administrationen im Osten und Westen des Landes geteilt:

Die rivalisierenden Akteure in Libyen haben sich auf Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geeinigt. Nach einer Konferenz in Paris gaben die Teilnehmer bekannt, dass Vertreter der beiden Administrationen sich auf Wahlen am 10. Dezember verständigt haben.   mehr ...

Weshalb sich Nomaden in Afrika immer häufiger mit Kalaschnikows bewaffnen

Konflikte zwischen Bauern und Viehhirten gibt es seit den Zeiten von Kain und Abel. Seit einigen Jahren nehmen sie jedoch in Afrika im Zusammenhang mit dem Klimawandel, der Desertifikation und dem Bevölkerungswachstum zu. Besonders gespannt ist die Situation in Nordnigeria. Seit Januar forderte der Konflikt um den Zugang zu Wasser und Land dort Hunderte von Toten, machte Zehntausende zu Vertriebenen und zwang die Regierung, Truppen in die Region zu verlegen.   mehr ...

Präsidentenwahl in Ägypten - Al-Sisi bekommt 97 Prozent  

Ohne wirkliche Konkurrenz ist Ägyptens Präsident al-Sisi wiedergewählt worden. Laut dem offiziellen Ergebnis der Wahlkomission stimmten 97 Prozent der Wähler für den ehemaligen General.   mehr ...

 
 
Der Freitag: "Ein Schritt Richtung Zukunft: Wie Blockchain und Internet der Dinge dem Kontinent auf die Sprünge helfen könnten."
FAZ: "Freihandelszone & Militärhilfe - Ein „Marshall-Plan“ für Afrika: Afrika soll ein Schwerpunkt der deutschen G-20-Präsidentschaft sein. Das sind die Kernthemen für Entwicklungsminister Müller."

China

Maschinelles Lernen - KI bewertet heimlich Klausuren an chinesischen Schulen

In China wird eine KI eingesetzt, die automatisiert Klassenarbeiten benoten kann. Das System nutzt gesammelte Daten von 60.000 chinesischen Schulen als Grundlage - teilweise ohne die Kenntnis der Schüler oder der Eltern. Generell haben nur sehr wenige Forscher Zugriff auf die Ergebnisse:

Chinesische Schulen setzen eine KI-Software ein, die Klassenarbeiten von Schülern automatisch korrigieren kann. Das System wird laut der Zeitung South China Morning Post an etwa 60.000 Einrichtungen eingesetzt, also etwa jeder vierten Schule im Land. Der Sinn der KI ist es, Lehrer beim Benoten von Arbeiten zu entlasten. Sie versteht geschriebene Texte in den Sprachen Englisch und Chinesisch.   mehr ...

Die AAA-Bürger

Bonuspunkte für den Kauf gesunder Babynahrung, Abzug für Pornokonsum: In China wird das Social Credit System getestet. Es überwacht, bewertet und erzieht die Bürger:
 
Bürger werden eingestuft wie von einer Rating-Agentur
 
So wie Alibaba und Amazon wissen, wofür sich ihre Nutzer interessieren und was sie als Nächstes kaufen könnten, will der chinesische Staat aus den Datenspuren seiner Bürger ableiten, wie sie sich in der Vergangenheit verhalten haben und in der Zukunft verhalten könnten und sie nach einem Punktesystem entsprechend bewerten. Wer zum Beispiel über das Internet gesunde Babynahrung bestellt, soll Pluspunkte erhalten. Wer sich hingegen Pornos ansieht oder zu viel Zeit mit Computerspielen verbringt, muss mit Abzügen rechnen. Vorausgesetzt, der Staat bekommt das mit. Die technischen Möglichkeiten dazu hat er jedenfalls.
 
Vorgesehen ist, dass Nutzer mit mindestens 1.300 Punkten die höchste Bewertung AAA erhalten. Wie bei einer Rating-Agentur. Können sie diesen Stand einige Zeit lang halten, sollen sie zur Belohnung vergünstigte Kredite erhalten oder eine bessere Krankenversicherung. Auch bei der Vergabe von Studienplätzen an die eigenen Kinder könnte sich eine hohe Punktzahl positiv auswirken. Wer hingegen unter einen Wert von 600 fällt, landet in der schlechtesten Kategorie D. Betroffene müssen sogar befürchten, ihre Jobs zu verlieren.   mehr ...

Chinas Sozialkreditsystem - Die totale Kontrolle

Von 2020 an soll es für alle Bürger, Firmen und Behörden Chinas ein digitales Punktekonto geben, das ihre Vertrauenswürdigkeit ausweist. Es wird die autoritäre Herrschaft automatisieren – und niemand widerspricht.   mehr ...

 
 

Naher - / Mittlerer Osten

Ist Idlib erst der Anfang? Großmächte ziehen Grenzen in Syrien

Türkische, russische und iranische Grenzposten trennen die Provinz Idlib vom Rest Syriens. Es könnte der Beginn eines neuen Kapitels im syrischen Bürgerkrieg sein:

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion rauschte im Oktober vergangenen Jahres ein Konvoi aus rund 30 schweren Militärfahrzeugen aus der Türkei nach Syrien. Begleitet wurde die Delegation des Nato-Staates von Kämpfern der islamistischen Tahrir-al-Sham-Miliz, die Al-Kaida nahesteht. Das Ziel der Expedition in das Bürgerkriegsland: der Berg Sheikh Barakat, der etwa an der Grenze zwischen der damals noch kurdisch kontrollierten Provinz Afrin und der hauptsächlich von Islamisten kontrollierten Provinz Idlib liegt. Auf dem strategisch bedeutenden, fast 900 Meter hohen Gipfel richtete die türkische Armee einen Wachposten ein.   mehr ...

Iran - "Solange Syrien unsere Hilfe braucht, bleiben wir im Land"

Der Iran macht einen militärischen Verbleib in Syrien von Präsident Baschar al-Assad abhängig. Dessen Truppen sollen derweil Damaskus wieder komplett kontrollieren:
 
Der Iran macht seine militärische Anwesenheit im Kriegsland Syrien allein von Präsident Baschar al-Assad abhängig. "Solange die syrische Regierung unsere Hilfe braucht, bleiben wir auch im Land", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Kein anderes Land könne den Iran zum Abzug aus Syrien zwingen.   mehr ...

Amtliches Endergebnis - Sadr gewinnt Wahl im Irak

Nun herrscht Gewissheit: Der Geistliche Sadr hat laut amtlichem Endergebnis die Parlamentswahl im Irak gewonnen. Regierungschef Haider al-Abadi landet auf Platz drei - und hat dennoch gute Machtoptionen.   mehr ...

Chlorgasangriff in Sarakeb - OPCW bestätigt Giftgaseinsatz in Syrien

In mehreren syrischen Orten untersuchen die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen, ob Giftgas eingesetzt wurde. Für die Stadt Sarakeb können sie einen Angriff im Februar bestätigen. Wer dafür verantwortlich ist, bleibt offen.   mehr ...

 
 
FR: "Albu Kamal - Syrische Armee erklärt Sieg über IS." Arte.TV: "100 Jahre Krieg - Das Sykes-Picot-Geheimabkommen und seine fatalen Folgen."

Internat. Organisationen

Vereinte Nationen - UN verurteilt Hunger als Methode der Kriegsführung

Der Sicherheitsrat hat in einer Resolution Hungerleid in Konfliktregionen verurteilt. Angriffe auf Anlagen zur Lebensmittelherstellung müssten gestoppt werden:
 
Der UN-Sicherheitsrat rief alle weltweit in Konflikten und Kriegen stehenden Parteien auf, Angriffe auf Landwirtschaftsbetriebe, Wassersysteme oder andere Anlagen zur Herstellung oder zum Transport von Lebensmitteln zu stoppen. Internationale Gesetze müssten befolgt werden, hieß es in dem Beschluss (PDF).   mehr ...

Skandal bei britischer Hilfsorganisation - Oxfam-Chef Goldring kündigt Rücktritt an

Oxfam-Chef Mark Goldring wird die Hilfsorganisation verlassen. Für den Neustart nach den Fehlern der Vergangenheit brauche man jemanden mit "frischen Visionen.   mehr ...

UN-Sicherheitsrat - Sitz für Deutschland scheint gesichert

Die Wahl Deutschlands in den UN-Sicherheitsrat ist so gut wie sicher. Israel zog seine Bewerbung zurück - damit konkurrieren nur noch zwei Länder um die beiden für Westeuropa vorgesehenen Sitze:

Israel hat seine Bewerbung für einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zurückgezogen. Das teilte die israelische UN-Botschaft mit.   mehr ...

 


Internationaler Terror

Europol meldet schweren Schlag gegen IS-Onlinepropaganda – Zweifel an Erfolg

Europäischen und nordamerikanischen Strafverfolgern ist angeblich ein schwerer Schlag gegen die Onlinepropaganda des IS gelungen. Eine erste Analyse legt aber nahe, dass es den Terroristen weiterhin gelingt, Materialien zu verbreiten:

Koordiniert von Europol sind mehrere europäische Polizeibehörden und Kollegen aus Kanada und den USA vergangene Woche in einer großangelegten Aktion gegen Propagandakanäle der Terrormiliz IS vorgegangen. Angeführt von Belgiens Staatsanwaltschaft hätten die Ermittler die zentralen Propagandasender der Terroristen für eine unbestimmte Zeit unterbrochen, teilte Europol am Freitag mit. Die britische BBC meldet daran aber Zweifel an und hat ermittelt, dass die Aktivität des IS zumindest auf Telegram nicht deutlich eingeschränkt worden sei. Lediglich leichte Verspätungen periodisch erscheinender Beiträge sei beobachtet worden, teilte die britische Medienanstalt mit.   mehr ...

Islamismus - Hunderte Extremisten beantragten Asyl

Die Zahl der islamistischen Gefährder in Deutschland ist weiter gestiegen - auf mehr als 1500. Nach SPIEGEL-Informationen kamen etliche von ihnen als Flüchtlinge ins Land und haben einen Asylantrag gestellt.

Fast ein Viertel der gefährlichsten Extremisten in Deutschland sind Asylbewerber. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Stephan Thomae hervor.   mehr ...

Kassensturz beim "Islamischen Staat" - Die Ölquellen sind weg, der Geldschrank ist voll

Der "Islamische Staat" hat fast sein gesamtes Territorium verloren - und damit auch den Großteil seiner Geldquellen. Pleite sind die Dschihadisten aber noch lange nicht, sie haben Abermillionen gehortet.   mehr ...

 

Weiteres Zeit: "Islamischer Staat - An der Heimatfront."

n-tv: "41 muslimische Länder beteiligt - Saudi-Arabien startet Antiterror-Koalition."

SZ: "Syrien und Irak - Was vom "Islamischen Staat" übrig bleibt."

SZ: "Islamismus - Wo sind die deutschen IS-Kämpfer."

n-tv: "Waffenruhe für Terroristen - Der "unverzeihliche" Deal mit dem IS."

Zeit: "Antiterrorkampf - Mit der Strahlenkanone gegen Terroristen."

Zeit: "Marokko - Eine unkalkulierbare Gefahr."

Zeit: "Nahost - Libanesische Armee greift IS an."

NZZ: "Islamistische Terrormiliz Boko Haram - «Sie sagten, wenn wir den Knopf drücken, explodiert die Bombe und wir kommen automatisch in den Himmel»."

n-tv: "Miliz ändert GeschäftsmodellWie der IS finanziell vorgesorgt hat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Kalifat ohne Staat."

Zeit: ""Islamischer Staat" - Mossuls Eroberung ist nicht der Anfang vom Ende."

Spiegel: "Kampf gegen Terrormiliz - US-Militär meldet Tod von IS-Medienchef."

FAZ: "Attentäter von London - Imame verweigern Beerdigungszeremonie."

FAZ: "Doku zu Kampf gegen den Terror - Desaster mit Ansage."

n-tv: "Russland bombardiert fliehende IS-Truppen."

n-tv: "Europol entdeckt neue Plattform - IS baut eigenes soziales Netzwerk auf."

SRF.ch: "US-Angriff in Afghanistan - «Mutter aller Bomben» tötet 36 IS-Kämpfer."

Zeit: "Islamischer Staat" - Palmyra wieder vollständig in syrischer Hand."

FAZ: "EY-Studie - Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus."

Spiegel: "Exklusive Recherche zum Islamischen Staat - So arbeitet die IS-Propagandaabteilung."

NZZ: "Kampf gegen den IS in Syrien - Brutaler Mord an türkischen Soldaten."

SZ: "Islamischer Staat" - Das IS-Kalifat schrumpft."


Todesstrafe

Zahl der Hinrichtungen und Todesurteile geht weltweit zurück

Amnesty International verzeichnet einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen und deutlich weniger Todesurteile. Aber auch 2017 wurden fast 1000 Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, ist unklar. Das liegt vor allem an China:
 
Amnesty International hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Todesurteile und auch einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen weltweit verzeichnet. Die Menschenrechtsorganisation zählte 993 Exekutionen und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Todesurteile sank sogar um 17 Prozent von 3117 auf 2591. Allerdings fehlt wie in den Vorjahren China in der Statistik, da das Land Angaben zur Todesstrafe unter Verschluss hält. Amnesty geht davon aus, dass es in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt Jahr für Jahr Tausende von Todesurteilen und Hinrichtungen gibt.   mehr ...

Die Todesstrafe in den USA

Der mutmaßliche Attentäter von New York, Sayfullo S., ist nach einem Strafantrag wegen Unterstützung einer Terrororganisation erstmals vor Gericht erschienen. Im Fall einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Die ist in den USA seit 1976 wieder erlaubt.   mehr ...

Länder mit den meisten Hinrichtungen

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr weltweit gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Gesamtzahl der Todesurteile hat 2016 zugenommen, wie Amnesty International in einem aktuellen Bericht mitteilt. Noch immer werden jährlich viele Menschen zum Tode verurteilt, oft ohne fairen Prozess.   mehr ...

Infografik: Länder mit den meisten Hinrichtungen | Statista
 

Weltgeschichte

Völkermord in Kambodscha - Was wurde aus den Roten Khmer?

Es war eines der schlimmsten Verbrechen nach 1945: der Massenmord durch die Roten Khmer in Kambodscha. Vor einem internationalen Gericht müssen sich Ex-Kader der Steinzeit-Kommunisten verantworten - bald wird wohl das letzte Urteil fallen:

Die Gräueltaten der kommunistischen Schreckensherrschaft sind in dem südostasiatischen Land zur Folklore geworden. Dabei zählt - zumindest nach westlichem Verständnis - zur Vergangenheitsbewältigung nicht nur die Aufklärung über das Geschehene, sondern auch eine politische Distanzierung und juristische Bewertung.   mehr ...

Indiens Unabhängigkeit - Der Anfang vom Ende des Kolonialismus

Vor siebzig Jahren wurde Indien in die Unabhängigkeit entlassen. Die politischen und religiösen Konflikte wurden bis heute nicht beigelegt, geschweige denn befriedet:

Am 15. August 1947 wurde Indien unabhängig. Großbritannien gab seine Kolonie frei. Gestückelt: Britisch Indien wurde aufgeteilt in ein muslimisches Pakistan und in die indische Union. Den genauen Grenzverlauf teilte Lord Mountbatten (1900 – 1979) erst am Tage darauf mit. Als er, übrigens der Onkel von Prinz Philip, dem Ehemann Elisabeth II., nicht mehr Vizekönig von Indien, sondern nur noch Generalgouverneur des neuen Staates war. Das erste Ergebnis der Teilung Indiens waren Flucht und Vertreibung von etwa 20 Millionen Menschen mit Hunderttausenden Toten. Die Idee, die Konflikte zwischen Muslimen und Hindus durch die Schaffung zweier getrennter Staaten beizulegen, war gescheitert. Aus einem Pulverfass waren zwei geworden.   mehr ...