Sie sind hier: Rudis Welt » Internet

Internet - Politik

Frankreich zerschlägt Darknet-Plattform

Der französische Zoll zerschlägt "Black Hand", einen illegalen Marktplatz für Waffen, Drogen, falsche Papiere und gestohlene Bankdaten im Darknet.

Der französische Zoll ist gegen einen illegalen Online-Marktplatz im Darknet vorgegangen. Das unter dem Namen "Black Hand" bekannte Forum habe seit mehr als zwei Jahren verbotene Produkte und Dienstleistungen zum Verkauf angeboten, teilte das Haushaltsministerium am Samstag mit – etwa Drogen, Waffen, falsche Papiere und gestohlene Bankdaten. "Die Zerschlagung dieser Plattform ist eine nationale Premiere", erklärte Haushaltsminister Gérald Darmanin.   mehr ...

Telekom - Fördermilliarden für Breitband werden kaum abgerufen

Die Mittel für die Breitbandförderung werden noch langsamer abgerufen als bisher bekannt war. Von dem im Jahr 2015 gestarteten Förderprogramm mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro wurden nach Angaben der Bundesregierung bislang nur 26,6 Millionen Euro ausgezahlt. Für echte Bauprojekte wurden sogar nur 3,2 Millionen Euro ausgegeben. Das geht aus der Antwort von Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Oliver Krischer, Margit Stumpp und Matthias Gastel hervor, die Golem.de vorliegt.   mehr ...

Breites Bündnis zwischen Internetwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen europäische Upload-Filter-Regelung

In einem Offenen Brief an die geschäftsführende Bundesregierung sowie an Europaabgeordnete aus Deutschland fordern Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Internetkultur ein klares Bekenntnis zum Einsatz gegen die von der EU-Kommission geforderten automatisierten Filtersysteme für Online-Plattformen, die mit nutzergenerierten Inhalten arbeiten.   mehr ...

Vergesst die DSGVO - Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit

Mit dem drohenden EU-Leistungsschutzrecht beginnt der Abschied von der Informationsfreiheit und das Netz, wie wir es kennen. Klingt sehr dramatisch? Ist es auch. Deshalb sollten Wähler jetzt handeln.   mehr ...

 
 

Internet - Werbung

Erste Cebit-Konferenz zu Digitalwerbung diskutiert über Influencer

Firmen tun sich schwer, passende Influencer zu finden – und machen eigene Mitarbeiter zu Jobbotschaftern. Social-Media-Nutzer sollen Teil einer Bewegung sein:

Auf der Signals-Konferenz zu Digitalwerbung auf der Cebit zeigte sich, dass Influencer immer noch das beherrschende Thema des Online-Marketing sind. "Wir sind in unserer Marketingstrategie teilweise auf Jugendliche angewiesen, die noch nicht mal einen Schulabschluss haben", sagte Hans Piechatzek, Vizepräsident des Deutschen Marketing Verbands.   mehr ...

Regierung lehnt Kopplungsverbot bei Werbetrackern ab

Die Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung gehen in die Schlussphase. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will:

Die Bundesregierung will das sogenannte Kopplungsverbot für die Nutzung personenbezogener Daten aufweichen. Demnach soll es künftig den Betreibern von Webseiten erlaubt sein, die Nutzung eines Dienstes vom Einsatz von Cookies oder Tracking-Tools abhängig zu machen. Deutschland halte dazu in der geplanten E-Privacy-Verordnung eine Regelung für erforderlich, "die sicherstellt, dass die Nutzung werbefinanzierter Onlinedienste davon abhängig gemacht werden kann, dass der Nutzer in das Setzen von Cookies für Werbezwecke einwilligt", sagte ein Vertreter der Bundesregierung am Freitag in Brüssel in einer öffentlichen Sitzung der EU-Mitgliedstaaten."   mehr ...

Tschüss, Google und Facebook - Den Werbemarkt übernehmen jetzt andere

Eine kleine Amazon-Agentur namens Factor-A wurde verkauft. Ihre siebenstelligen Erträge sind das Menetekel an der Wand der großen Plattformen Google und Facebook. Denn Umsätze aus handelsnaher Werbung gehen zukünftig woanders hin.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Herkulesaufgabe Cyberabwehr - Hackerangriffe, die Riesen-Gefahr für die Stromnetze

Die Angriffe von Hackern auf die deutsche Stromversorgung nehmen zu und werden immer ausgefeilter. Die Versorger ziehen ihre Abwehrmauern höher, denn die Angreifer werden immer intelligenter und besser:

Hacker kapern ein Stromnetz, legen Umspannwerke und Schaltanlagen lahm. In der Ukraine ist das im Dezember 2015 passiert - stundenlang fiel der Strom aus. In Deutschland undenkbar? Nein, sagt Florian Haacke. Er ist Leiter der Konzernsicherheit bei Deutschlands größtem Stromnetzbetreiber Innogy in Essen. „Die Cyberattacken zeigen, dass es Angreifer gibt, die ein Interesse haben, so etwas durchzuführen - und es können. Wir sollten nicht annehmen, dass dies in Deutschland nicht möglich ist.“   mehr ...

EU-Abgeordnete fordern Aus für das Privacy Shield

Ein Ausschuss des EU-Parlaments fordert, den transatlantischen Datenschutzschild zu suspendieren, wenn sich die USA weiter nicht an die Spielregeln halten:

Es war eine knappe Entscheidung: Mit 29 zu 25 Stimmen bei drei Enthaltungen hat der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments am Montagabend eine sehr kritische Resolution zum transatlantischen Privacy Shield befürwortet. Die Abgeordneten erhöhen damit den Druck auf die EU-Kommission, stärker auf die Einhaltung der mittlerweile zusätzlich gestärkten europäischen Datenschutzbestimmungen in den USA zu achten. Dies ist die Voraussetzung für den Transfer von Unternehmensdaten zwischen der EU und den USA im Rahmen der umstrittenen Übereinkunft.   mehr ...

Chinesische Hacker gelangen an hochsensible Daten der US-Marine

Große Mengen sensibler Daten der US-Marine haben Hacker der chinesischen Regierung von Computern eines nicht genannten Zulieferers gestohlen, darunter auch Pläne einer Überschall-Rakete, die ab 2020 zur Schiffsabwehr in U-Booten eingesetzt werden soll. Insgesamt soll es sich um 614 GByte Daten über U-Boot- und Geheiminformationen handeln, berichtet die Washington Post.   mehr ...

 
 
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Internet / Nutzer

RSS-Feed - Totgesagte leben länger  

Seit fast 20 Jahren gibt es den RSS-Feed und seine Beliebtheit steigt. Denn in Zeiten von Fake News bietet RSS die Möglichkeit, sich selbst einen Überblick über Inhalte im Web zu verschaffen.

Edwin Khodabakchian strahlt. Sein kleines Start Up mit Sitz in Redwood City mitten im Silicon Valley profitiert von Fake News und der Facebook-Filterblase. Inzwischen hat es rund 15 Millionen Nutzer.   mehr ...

Internet-Bürgerportal startet im Oktober in vier Bundesländern

Das digitale Bürgerportal soll im Oktober in Hessen, Berlin, Bayern und Hamburg starten. KFZ-Anmeldung, Wohnsitz-Ummeldung und Eltern- und Kindergeld-Beantragung sollen im ersten Schritt möglich sein.   mehr ...

Bei den Steuern bringt die Digitalisierung mehr Effizienz, aber auch das Risiko gläserner Bürger

Während in der Schweiz die webbasierte elektronische Steuererklärung ohne Unterschrift vor dem Durchbruch steht, machen sich die Behörden in Grossbritannien die digitale Revolution bereits mittels «Schnüffelprogrammen» zunutze.   mehr ...
 
 
 

Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."


Social Media / Fake News

Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent

Der Österreichische Rundfunk (ORF) macht Ernst und verkündete am Donnerstag seinen Teilrückzug aus den sozialen Netzwerken Facebook und YouTube. Die Zahl der Facebook-Präsenzen des ORF - rund 70 derzeit - soll um 80 Prozent reduziert, Videos nicht mehr direkt geteilt und keine ORF-Werbung mehr bei YouTube geschaltet werden. Die Gründe: Datenmissbrauch und Intransparenz:

Welche der rund 70 ORF-Facebookseiten von der Entscheidung betroffen sein werden, soll in den kommenden Wochen geklärt werden, heißt es in einer internen Mitteilung des ORF, die sowohl der österreichischen Nachrichtenagentur APA als auch der Zeitung Der Standard vorliegt. Demnach sei es außerdem “ab sofort nicht mehr gestattet, Videos von ORF-Sendungen und -Beiträgen auf Social Media, insbesondere Facebook, hochzuladen und zu posten”. Der Content soll vielmehr verlinkt werden, etwa in die TVthek des ORF.   mehr ...

Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug

Twitter & Co. machen süchtig und gefährden die Demokratie. Die IT-Entwickler merken das jetzt selber – und steigen aus:
 
Justin Rosenstein hat sein Betriebssystem manipuliert, damit es die Web-Plattform Reddit blockiert. Er hat seinen Zugang zu Snapchat gesperrt, dessen Suchtfaktor er mit Heroin vergleicht, und seine Facebook-Nutzung beschränkt. Schließlich installierte der 34-jährige Programmierer eine Art Kindersicherung auf seinem iPhone, die ihn hindert, neue Apps herunterzuladen. Das alles, um seine Nutzung der sozialen Medien und des Internets zu begrenzen. Rosenstein war vor allem der Reiz des Like-Buttons bei Facebook voll bewusst – er war der Ingenieur, der ihn entwickelt hat.   mehr ...

Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"

Das Internet strotzt vor Hasskommentaren. Hannes Ley hält auf Facebook dagegen. Ein Gespräch darüber, was wirkt und wie sich die Diskussionskultur wandelt:

Hannes Ley, 43, stellt sich mit der Gruppierung #ichbinhier den Hasserzeugern der Facebook-Kommentarspalten entgegen. Schon letztes Jahr gewann das Projekt den Grimme Online Award. Die Fernsehjournalistin Dunja Hayali ist eine prominente Freundin der Gruppe, sie hat öffentlich zur Unterstützung für #ichbinhier aufgerufen. Vergangene Woche erhielt Hayali von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement gegen Rassismus. Aber auch Ley bekam den Orden. Denn er habe, so die Begründung, "ein wichtiges Instrument gegen sprachliche Verrohung und für eine demokratische Streitkultur im Netz" entwickelt und so "einen herausragenden Beitrag für den Schutz der Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter" geleistet.   mehr ...

 
 
Weiteres "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Facebook

Bei bis zu 14 Millionen Usern - Neue Datenpanne bei Facebook

Nachrichten, die nur für bestimmte Nutzer gedacht waren, wurden für alle Welt sichtbar gepostet. Der Fehler passierte vor wenigen Wochen, gestand Facebook ein. Wer betroffen ist, soll informiert werden:

Das Online-Netzwerk Facebook hat gegenüber amerikanischen Medien eine weitere Datenpanne eingeräumt, wegen der private Nachrichten von zahlreichen Nutzern vorübergehend öffentlich angezeigt werden konnten.   mehr ...

Facebook komplett löschen - so geht's

Den eigenen Facebook-Account zu löschen ist gar nicht so einfach. Wir zeigen, wie Sie ein Facebook-Konto endgültig entfernen:

Spätestens seit dem Datenskandal um Cambridge Analytica dürfte auch dem letzten Facebook-Fan klargeworden sein, dass die persönlichen Daten auf dem Netzwerk jederzeit in Gefahr sein könnten. Doch nicht nur die Sorge um weitere Datenlecks löst bei vielen Menschen die Überlegung aus, sich von Facebook zu trennen. Nervige Algorithmen, ständige Benachrichtigungen oder auch der soziale Druck, der mit der Plattform verbunden ist, dürften einige gute Gründe für Facebook-Müdigkeit sein. Wer darauf keine Lust mehr hat, kann sein Facebook-Konto dauerhaft löschen. Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert - und natürlich, wie Sie vorher die angesammelten Daten retten können. Außerdem zeigen wir mit der Konto-Deaktivierung eine veritable Alternative zum kompletten Facebook-Rückzug auf.   mehr ...

Mindestens 60 Hersteller - Facebook weist Kritik an Datenzugang für Smartphone-Anbieter zurück

Der nächste Skandal bei Facebook ließ nicht lange auf sich warten: Facebook soll Smartphone-Herstellern seit Jahren einen umfangreichen Zugriff auf Nutzerdaten gewährt haben. Das Netzwerk wies den Vorwurf jetzt zurück:
 
Der "New York Times" zufolge erlaubten die Schnittstellen es "einigen Gerätepartnern", auf bei Facebook angegebene Informationen wie unter anderem Beziehungsstatus, Religionszugehörigkeit, politische Einstellung und anstehende Termine zuzugreifen. Facebook kontert, die Facebook-Funktionen auf den Geräten seien nur mit Zustimmung eines Nutzers aktiviert worden. "Und im Gegensatz zu Behauptungen der 'New York Times' waren Daten von Freunden - wie etwa Fotos - nur auf den Geräten zugänglich, wenn Leute sich entschieden hatten, ihre Informationen mit diesen Freunden zu teilen", schrieb Archibong.   mehr ... 

Facebook wird bei Jugendlichen immer unbeliebter

Facebook hat wachsende Probleme, junge Nutzer für sein Online-Netzwerk zu gewinnen. Die Zahl der Facebook-Nutzer im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ging in den USA in den vergangenen Jahren deutlich zurück, heißt es in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center.   mehr ...

 


Google / Alphabet

EU-Kartellverfahren - Google droht hohe Strafe wegen Android-Dominanz

Nach einem Bericht der Financial Times wird die EU Anfang Juli Google zu einer Strafe wegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung verurteilen. Die Höhe der Strafe könnte sich auf 11 Milliarden Dollar belaufen:

Nach einem Bericht der Financial Times will die EU Google im nächsten Monat wegen Missbrauchs seiner Dominanz durch das mobile Betriebssystem Android zu einer Strafe verurteilen. Gleichzeitig schließt es damit das wichtigste der drei kartellrechtlichen Ermittlungen der EU gegen das Unternehmen ab.   mehr ...

Google - 500 Jahre Arbeit stecken in Vorbereitung auf die DSGVO

Googles Datenschutzjustiziar Peter Fleischer hat erläutert, mit welchem Aufwand der Internetkonzern sich für die EU-Datenschutzverordnung fit gemacht hat. Facebook wird einen eigenen Beauftragten für Interessen von EU-Bürgern installieren:

Google hat sich die Anpassung an die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht leicht gemacht. "Wir haben 500 Menschenjahre Arbeit in die Vorbereitung gesteckt", erklärte der Datenschutzjustiziar des Suchmaschinenbetreibers, Peter Fleischer, am Montag auf den 8. European Data Protection Days in Berlin. 40 Jahre davon seien allein in die Überprüfung von rund 1110 bestehenden Produkten und Projekten geflossen. Zugleich habe Google 12,5 Millionen Verträge mit Kunden und Geschäftspartnern erneuert, unter denen sich viele kleine und mittlere Unternehmen sowie individuelle Webseitenbetreiber befänden.   mehr ...

"Bevor Sie fortfahren ..." - Googles GDPR-Fragen

Derzeit bereiten sich ungefähr alle Firmen auf die Datenschutz-Grundverordnung vor, die in vier Wochen gültig wird. Für uns Nutzer heißt das: An allen Ecken und Enden des Internets werden wir aufgefordert, neue Nutzungsbedingungen abzusegnen, E-Mail-Abos zu bestätigen oder unsere Einstellungen zu überprüfen.   mehr ...

Urteil bestätigt - Auch Google muss per E-Mail erreichbar sein

Eine E-Mail-Adresse im Impressum muss auch eine Kommunikation ermöglichen. Was wie eine Selbstverständlichkeit klingt, haben Verbraucherschützer im Falle Googles nun auch in zweiter Instanz bestätigt bekommen.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Die Kommunikationsbehörde hat einen Brief an den Konzern geschickt, in dem dieser aufgefordert wird, Push-Nachrichten an russische Telegram-User zu sperren:

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

Telegram-Blockade in Russland trifft AWS und Googles Cloud - Viele Kollateralschäden

Weil Telegram Teile der eigenen Infrastruktur zu großen Cloudanbietern geschoben hat, ordnete die zuständige russische Behörde eine Sperrung unzähliger IP-Adressen an, um die verfügte Blockade durchzusetzen. Das traf einige andere Dienste.   mehr ...

Russische Behörden wollen Chatdienst Telegram einschränken

Der Messenger Telegram ist in Russland ins Visier der Medienaufsicht und des russischen Inlandsgeheimdienstes geraten. Beide vermuten, dass Terroristen den Dienst benutzen.   mehr ...

Iran will offenbar Telegram sperren

Iran will nach Angaben eines Abgeordneten die im Land beliebte und viel genutzte Kommunikations-App Telegram sperren. Gründe liegen in der "nationalen Sicherheit": Der Messenger wurde bei regimekritischen Demonstrationen zum Jahreswechsel 2018 als Kommunikationsmittel verwendet.   mehr ...

 
 

Twitter

Präsident Trump darf Kritiker auf Twitter nicht blockieren

Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt:
 
Donald Trump darf als US-Präsident niemanden daran hindern, seinem Twitter-Accout zu folgen. Das hat die Richterin eines New Yorker Bundesgerichts entschieden. Nach Ansicht von Richterin Naomi Reice Buchwald verstößt dies gegen den ersten Zusatz der US-Verfassung, der die Meinungsfreiheit garantiere.   mehr ...

Nach Passwort-Panne bei Twitter - Mit diesen fünf Tipps kreieren Sie ein sicheres Kennwort

Twitter ruft seine über 330 Millionen User auf, ihr Passwort zu ändern. Doch was macht ein gutes Passwort aus? Wir liefern Tipps und Tricks für möglichst sichere Kennwörter – und zeigen, wie man es nicht machen sollten:

330 Millionen Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer sind aufgefordert worden, ihr Passwort zu ändern. Der Nachrichtendienst hatte die Kennwörter seiner User wegen eines Software-Fehlers intern unverschlüsselt gespeichert. Zwar gebe es laut einer Mitteilung von Twitter von Donnerstag keine Hinweise darauf, dass jemand die Sicherheitslücke ausgenutzt habe. Dennoch: Vorsichtshalber sollten alle Nutzer einen Passwortwechsel vornehmen.   mehr ...

Datenskandal - Auch Twitter hat Daten an Cambridge Analytica verkauft

Millionen Facebook-Nutzer sind von dem Skandal um Cambridge Analytica betroffen – und wurden möglicherweise in ihrer Wahlentscheidung manipuliert. Nun wird klar: Auch Twitter steuerte Datensätze bei.   mehr ...

 
 
Weiteres Internetworld: "Twitter schreibt weiter schwarze Zahlen."


Musikbranche

Google startet Streaming-Dienst YouTube Music

Neue Konkurrenz für Spotify und Apple Music: Google hat seinen Musik-Streaming-Dienst YouTube Music vorgestellt. Er geht zunächst in den USA online, später auch in Deutschland:

Google hat einen neuen Musik-Streaming-Dienst offiziell vorgestellt: YouTube Music. Er geht am kommenden Dienstag (22. Mai) zunächst in den USA online; Deutschland soll "bald" folgen. Gerüchte um ein solches Musik-Angebot hatte es schon länger gegeben. Für mobile Musikfans wird es eine App geben, für Sofasitzer einen Desktop-Player. Die Suchfunktion soll auch Songs finden, die der Nutzer sehr vage umschreibt – etwa mit "dieser Hipster-Song mit dem Pfeifen" (= Young Folks von Peter Bjorn and John); auch Fragmente von Songtexten lassen sich eintippen.   mehr ...

Musik-Streaming - Spotify möbelt sein kostenloses Angebot auf

Wer nicht zahlt, kann Spotify nur mit Einschränkung nutzen. In zwei Punkten wird das Angebot nun nutzerfreundlicher.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verändert sein Gratisangebot. Auch Nutzer, die kein Abonnement abgeschlossen haben, sollen Songs künftig frei auswählen und zwischen den Liedtiteln hin- und herspringen können. Das kündigte Spotify-Manager Gustav Söderström im Rahmen einer Präsentation in New York an.   mehr ...

Record Store Day - Das Revival der Schallplatte

Am Samstag findet der Record Store Day statt. Mit exklusiven Limited Editions und Künstler-Gigs nehmen über 3.000 unabhängige Plattenläden weltweit an dem Tag teil – große Ketten und Online-Händler sind ausgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Vinylplatte, deren Popularität seit einigen Jahren wieder stark zunimmt und im letzten Jahr zu Verkaufszahlen von über drei Millionen Stück führte, wie die Grafik von Statista zeigt.   mehr ...
 
Infografik: Das Revival der Schallplatte | Statista

 


Digitalisierung / Internet-Dienste

Studie - Digitalisierung bringt unterm Strich etwas mehr Jobs

Die digitalen Technologien wirken zwar arbeitssparend, sie schaffen aber bisher mehr neue Stellen, als sie ersetzen, so eine Studie des Bundesforschungsministerium. Allerdings werde die Digitalisierung "eine steigende Ungleichheit mitverursachen":
 
Mit der Digitalisierung der Wirtschaft wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern künftig unter dem Strich etwas mehr Jobs geben. Dabei werde allerdings von Beschäftigten große Flexibilität abverlangt, urteilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer in Mannheim veröffentlichten Untersuchung. Gefördert hat die Studie zum Thema "Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit" das Bundesforschungsministerium.   mehr ...

Bitcoin: Forscher finden Kinderpornographie in der Blockchain

Die Blockchain ist der Grundpfeiler der Kryptowährung Bitcoin. Forschern zufolge haben Nutzer es geschafft, kinderpornographische Inhalte in die nicht veränderbare Datensammlung einzuschleusen. Ihr Besitz könnte dann fast weltweit illegal sein.   mehr ...

Wenn Computer Arbeitsplätze gefährden

Helferberufe sind am stärksten davon gefährdet, von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt zu werden. Seit 2013 ist das Risiko noch einmal deutlich gestiegen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. In Expertenberufen ist das Risiko am geringsten, aber auch hier stieg der Anteil der Tätigkeiten, die potenziell von Computern erledigt werden könnten von 19 auf 24 Prozent.   mehr ...

Infografik: Wenn Computer Arbeitsplätze gefährden | Statista