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Datenschutz / DSGVO / Cybersicherheit

Staatstrojaner - Die nächste Verfassungsbeschwerde kommt aus der FDP

Mehrere bekannte Politiker der FDP haben in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen die Online-Durchsuchung und den Staatstrojaner eingereicht:

Wenige Tage nach dem Datenschutzverein Digitalcourage hat auch eine Riege bekannter FDP-Politiker Verfassungsbeschwerde gegen den Staatstrojaner und die Online-Durchsuchung eingereicht. Dahinter stehen mit Marco Buschmann und Stephan Thomae nicht nur zwei Vertreter des Vorstands der FDP-Bundestagsfraktion, sondern auch die ehemalige Bundesminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gerhart Baum und der ehemalige Bundestagsvizepräsident Burkhard Hirsch.   mehr ...

Ghosts in the machine

Sie können zu Facebook-Meinungsmachern werden oder Kreditkartendaten klauen: Bad Bots werden zunehmend zum Problem für Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Interview mit dem Experten Edward Roberts.   mehr ...

WPA3 - Neuer WLAN-Verschlüsselungsstandard verabschiedet

Die Wi-Fi Alliance hat mit WPA3 einen neuen Verschlüsselungsstandard für drahtlose Netze vorgestellt. Darin werden einige Macken von früheren Standards ausgebessert, wie etwa Offline-Passwort-Angriffe unterbunden und Forward Secrecy eingeführt.   mehr ...

 
 
Deutsche Gesellschaft für Datenschutz: "DSGVO - Auf der Suche nach einer Datenschutzerklärung?"

Google / Alphabet

Google droht Klage wegen unerlaubter Standorterfassung

Google steht juristischer Ärger ins Haus. Das Unternehmen soll unerlaubt die Standorte von Millionen iPhone-Nutzern und Nutzern von Android-Smartphones erfasst haben.

- In einer Klageschrift für eine teure Sammelklage in den USA wird Google Irreführung und Verletzung der Privatsphäre vorgeworfen.

- Obwohl die Nutzer die Standorterfassung deaktiviert hätten, habe das Unternehmen ihre Standorte gespeichert.

- Google wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern.   mehr ...

Google-Ankündigung - Blockchain als Angebot aus der Cloud

Im Vorfeld der "Cloud Next '18 Conference" hat Google eine Cloud-basierte Plattform angekündigt, die einen Dienst für Blockchain bereitstellen soll:

Zusammen mit zwei Partnerfirmen will Google sowohl Firmen aus dem Finanzsektor als auch anderen Kunden eine Cloud-basierte Plattform bereitstellen, mittels derer sie Blockchain-Anwendungen entwickeln können. Das hat die Firma in einem Blogeintrag angekündigt, der einen Überblick über die Themen der in dieser Woche in San Francisco stattfindende Konferenz "Google Cloud Next '18" gibt.   mehr ...

Google entwickelt komplett neuen Android-Nachfolger

Ein Google-Team entwickelt laut Insider-Kreisen eine komplett neue Software, die auch als Ersatz für das dominierende Smartphone-System Android gedacht ist.   mehr ...

 


Digitalisierung / Internet-Dienste

Digitalisierung - Merkel beruft "Digitalrat"

Zehn Experten aus der Praxis sollen einen Digitalrat bilden, der die Bundesregierung unterstützt und antreibt. So sollen viele neue Ideen entstehen:

Die Bundesregierung will sich beim Thema Digitalisierung künftig von einer Expertengruppe beraten lassen. Dieser "Digitalrat" werde ein schlagkräftiges Gremium mit zehn Experten aus der Praxis sein, "die uns antreiben, die uns unbequeme Fragen stellen", kündigte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft an. "Ich bin überzeugt, dass wir insgesamt in unserem Regierungshandeln nur dann mithalten können, wenn wir uns auch immer wieder Rat von außen suchen." Die Experten sollten unterschiedliche Themenfelder der Digitalisierung abdecken. Sie sei überzeugt, dass aus dieser Arbeit viele neue Ideen entstehen könnten, sagte Merkel.   mehr ...

Studie - Digitalisierung bringt unterm Strich etwas mehr Jobs

Mit der Digitalisierung der Wirtschaft wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern künftig unter dem Strich etwas mehr Jobs geben. Dabei werde allerdings von Beschäftigten große Flexibilität abverlangt, urteilt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer in Mannheim veröffentlichten Untersuchung. Gefördert hat die Studie zum Thema "Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit" das Bundesforschungsministerium.   mehr ...

Bitcoin: Forscher finden Kinderpornographie in der Blockchain

Die Blockchain ist der Grundpfeiler der Kryptowährung Bitcoin. Forschern zufolge haben Nutzer es geschafft, kinderpornographische Inhalte in die nicht veränderbare Datensammlung einzuschleusen. Ihr Besitz könnte dann fast weltweit illegal sein.   mehr ...

 


Internet - Politik

Übermacht von Google & Co. - Nahles fordert Gesetz

SPD-Chefin Andrea Nahles hat sich für ein "Daten-für-Alle"-Gesetz ausgesprochen, um die Macht großer Digitalkonzerne einzuschränken:

"Wenn wir künftig verhindern wollen, dass Google und Co. ihre Monopolstellung zulasten von Unternehmen und Verbrauchern ausnutzen, brauchen wir dafür innovative Instrumente", schrieb sie am Montag in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Bei dem von Nahles geforderten Gesetz wäre ein Unternehmen verpflichtet - sobald es einen festgelegten Marktanteil für eine bestimmte Zeit überschreitet - einen anonymisierten und repräsentativen Teil seines Datenschatzes öffentlich zu teilen. Mit diesen Daten könnten andere Unternehmen und Start-ups eigene Ideen entwickeln und als Produkt auf den Markt bringen. "Die Daten gehören dann nicht mehr exklusiv Google, sondern allen", erklärte Nahles.   mehr ...

EU-Kommission - Google soll 4,34 Milliarden Euro Strafe wegen Android zahlen

Die EU-Kommission hat gegen Google eine Kartellstrafe in zuvor unerreichter Höhe verhängt. Die zuständige Kommissarin Vestager erklärte auch, was mit dem Geld passiert:

Die Entscheidung der EU-Wettbewerbsbehörde war bereits erwartet worden, die Höhe der verhängten Strafe war dann aber doch überraschend: Google soll nach dem Willen der EU-Kommission 4,34 Milliarden Euro Strafe zahlen, weil es seine marktbeherrschende Stellung durch das mobile Betriebssystem Android missbraucht hat. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel verteidigte die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager die Entscheidung: "Google hat sich illegal verhalten", sagte sie. In Europa gebe es klare Regeln, an die sich alle Unternehmen, die im Binnenmarkt Geschäfte machen wollten, halten müssten.   mehr ...

Gesichtserkennung - Sogar Microsoft sieht die Menschenrechte in Gefahr

In einem auf der Firmen-Website veröffentlichten Essay hat sich Brad Smith, der Chef-Jurist von Microsoft, zum Einsatz einer von künstlicher Intelligenz (KI) befeuerten Gesichtserkennung erklärt. Gerade die immensen Fortschritte bei der automatisierten Erkennung - sei es, dass Abgebildete auf Fotos identifiziert werden, sei es, dass Überwachungskameras Menschen live erkennen - hätten Fragen aufgeworfen, die "an die Substanz der Verteidigung fundamentaler Menschenrechte wie Privatsphäre und Meinungsfreiheit" gehen. Dessen sei sich die Firma aus Redmond sicher. So habe Microsoft aus ethischen Gründen Anfragen von (nicht näher genannten) Kunden nach der hauseigenen Erkennungssoftware zurückgewiesen.   mehr ...

 


Social Media / Fake News

Terrorismus in sozialen Netzwerken - Warum ein Anti-Propaganda-Gesetz heikel ist

- Die EU-Kommission will ein Gesetz gegen Terrorpropaganda vorlegen. Damit will sie Internetunternehmen zwingen, entsprechende Inhalte zu löschen.

- Bisher gab es nur eine freiwillige Selbstverpflichtung großer Unternehmen. Diese habe aber nicht die gewünschte Wirkung, sagte Sicherheitskommissar Julian King nun in einem Interview.

- Kritiker fürchten, dass die Firmen aus Sorge vor Strafen auch legale Inhalte löschen und damit die freie Meinungsäußerung einschränken.   mehr ...

Bilanz - Was das NetzDG mit Deutschland macht

"Nazischlampe" ist okay, aber nicht als Zitat: Das neue Gesetz gegen Verleumdung und Beleidigung in sozialen Medien führt zu weniger Sperren als erwartet, aber: Den einen wird zu viel geblockt, den anderen zu wenig.   mehr ...

Social Media in der Vertrauenskrise - 40 Prozent der User löschen Accounts

Identitätsdiebstahl, Clickbait und Fake-News: Immer mehr User misstrauen Social-Media-Plattformen und verlangen Haltung von Unternehmen. Das zeigt das neue Edelman Trust Barometer Special.   mehr ...

 
 
Weiteres Spiegel: ""Facebook-Steuer" - Uganda besteuert mobile Nutzung sozialer Medien."
SZ: "Richtlinien für Social Media - ORF will seinen Mitarbeitern politische Äußerungen verbieten."
t3n: "Youtube-Konkurrenz? Instagram launcht Video-Plattform IGTV."
Meedia.de: "Bussi und Baba, Facebook und YouTube - Der ORF schrumpft seine Social-Media-Accounts um 80 Prozent."
Der Freitag: "Soziale Medien - Digitale Dealer auf Entzug."
SZ: "Hass im Netz - "Die Schreibe hat sich verändert - Sie wird subtiler"."
Heise: "US-Wahl - Tausende Facebook-Anzeigen russischer Trolle veröffentlicht."
Golem: "Fake News - EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen."
Wirtschaftswoche: "Allen Datenschutzbedenken zum Trotz - Social Media wächst um eine Millionen User pro Tag."
FAZ: "Social-Media-Alternativen - Ciao, Facebook!"
Meedia.de: "Meinungsfreiheit im Social Web - Berliner Gericht verbietet Facebook erstmals, einen Nutzerkommentar zu löschen."
FAZ: "Umstrittenes Marketing - Bundesregierung gibt fünf Millionen Euro für Werbung in sozialen Netzwerken aus."
NZZ: "Amerika will bei sozialen Netzwerken die Daumenschrauben anziehen."
Heise: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Millionenschwere Bußgelder können jetzt verhängt werden."
FAZ: "Soziales Netzwerk Vero - Der plötzliche Hype um eine App, die Instagram besiegen will."
t3n: "Xing vermeldet neue Rekordzahlen."
Correctiv.org: "Faktencheck: Nein – die Regierung erfand keine islamfeindlichen Straftaten."
Internetworld: "Studie - Nur aktive Minderheit postet Hass-Kommentare im Netz."
SZ: "Manipulation im Netz - Wie rechte Internet-Trolle versuchten, die Bundestagswahl zu beeinflussen."
t3n: "Kritik von der EU - Facebook und Twitter erfüllen Verbraucherschutz nicht."
Mobilegeeks: "Cybermobbing entwickelt sich zur digitalen Zeitbombe."
SZ: "Facebook und Google - Laxer Umgang mit Hass und Fake News könnte sich rächen."
FAZ: "Rechte Hetze - Der geheime Hass im Netz."
SZ: "Soziale Netzwerke - "Facebook spricht unser Reptilienhirn an"."
Campact: "Richard Gutjahr - Cybermobbing im Netz."
Übermedien: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Der übertriebene Hass auf das Anti-Hass-Gesetz."
Golem: "Volksverhetzung: Twitter und Facebook löschen AfD-Beiträge wegen NetzDG."
Golem: "Netzwerkdurchsetzungsgesetz - Das große Löschen kann beginnen."
Heise: "Gesetz gegen Hass im Netz - Bundesamt stellt Online-Formular bereit."
Statista: "Messaging-Dienste - Wie sich die digitale Kommunikation verändert hat."
Elektroniknet: "Rectruiting - Der Spion, der mich "linked"."
Statista: "Mediennutzung von Jugendlichen - Wie Jugendliche am liebsten kommunizieren."
n-tv: "Kaum ein Entrinnen - Forscher ruft zu Boykott sozialer Medien auf."
SZ: "Psychologie - Bitte nicht schriftlich streiten!"

Internet / Nutzer

DSGVO - Mehr als 1000 US-Nachrichtenseiten sperren Europa weiter aus

Aus Europa können Internetnutzer auf mehr als 1000 Angebote von US-Medien nicht zugreifen – wegen der DSGVO. Viele US-Angebote wollen das auch nicht ändern:

Mehr als zwei Monate nach Wirksamwerden der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind über 1000 US-Nachrichtenseiten weiterhin nicht aus Europa zu erreichen. Dazu gehört auch jedes dritte Internetportal der 100 größten US-Zeitungen, hat das Nieman Lab gezählt. Eine konstant aktualisierte Liste mit den fast 1100 aus Europa nicht erreichbaren Angeboten unterhält Joseph O'Connor. Darin führt er auch auf, welche Seiten inzwischen wieder erreichbar gemacht wurden und kommt dabei auf ganze sechs – sieben mit Instapaper.   mehr ...

Urteil zum Missbrauch von Wlan - BGH beerdigt Störerhaftung endgültig

- Der BGH hat am Donnerstag grundsätzlich zur Haftung für offene Wlan-Hotspots geurteilt.

- Das Gericht bestätigte das seit 2017 geltende neue Telemediengesetz, das die sogenannte Störerhaftung abgeschafft hat. Wer offenes Wlan anbietet, soll nicht mehr abgemahnt werden können, wenn jemand über sein Wlan illegal Filme, Spiele oder Musik ins Netz lädt.   mehr ...

DSGVO - Bevölkerung sieht EU-Datenschutzgrundverordnung skeptisch

Die Menschen, die glauben, durch die DSGVO würden ihre Daten besser geschützt, sind in Deutschland in der Minderheit.

17 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Studie davon überzeugt, dass ihre Daten durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung besser geschützt sind. Die von Unternehmen, Behörden, Vereinen und Website-Betreibern veröffentlichten Erklärungen zum Umgang mit Daten empfinden demnach 65 Prozent der Befragten als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich, teilte die European netID Foundation mit. Sie hatte die Studie in Auftrag gegeben.   mehr ...

 
 
Weiteres Tagesschau: "RSS-Feed - Totgesagte leben länger."

Facebook

Wir fragen Banken nicht nach Finanztransaktionsdaten der Nutzer

Facebook bietet seine Tools auch Unternehmen an. Dabei sollen etwa Banken ihre Kunden via Facebook betreuen können. Spioniert der Dienst dabei die Konten aus?

Facebook will Banken bestimmte Dienstleistungen zur Kundenbetreuung anbieten, fragt nach eigenen Angaben dabei aber nicht aktiv nach Finanzdaten von Nutzern. Das Online-Netzwerk dementierte am Dienstag teilweise einen Bericht des Wall Street Journal, wonach Facebook sich aus Interesse an Informationen etwa zu Einkäufen mit Kreditkarten oder Kontoständen im vergangenen Jahr an große US-Geldhäuser wie JPMorgan Chase, Wells Fargo, Citigroup und US Bancorp gewandt habe.   mehr ...

Facebook-Aktie bricht zweistellig ein - Facebook enttäuscht beim Umsatz

Facebook ist doch verwundbar, wie die EU-Datenschutzverordnung und der Skandal um Cambridge Analytica demonstriert haben. In Europa ging die Zahl der täglich und monatlich aktiven Nutzer nach Greifen der neuen Datenschutz-Regeln zurück. Nachdem Facebook im vergangenen Quartal die Analysten-Erwartungen auch beim Umsatz verpasste und die Führungsriege nur eine sehr vorsichtige Prognose abgab, stürzte die Aktie um rund ein Fünftel ab. Damit sank der Börsenwert von Facebook innerhalb weniger Stunden um rund 120 Milliarden Dollar (103 Mrd Euro). Das ist etwas mehr als das im US-Leitindex Dow Jones Industrial gelistete Computer-Urgestein IBM derzeit an der Börse wert ist.   mehr ...

BGH-Urteil - Erben bekommen Zugriff auf Facebook-Konto

- Facebook muss den Eltern eines toten Mädchens Zugang zu dem seit fünfeinhalb Jahren gesperrten Nutzerkonto der Tochter gewähren.

- Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag in letzter Instanz entschieden.

- Ob Erben Chat-Nachrichten und E-Mails genauso lesen dürfen wie beispielsweise Tagebücher oder Liebesbriefe, ist bislang nirgendwo eindeutig geregelt.   mehr ...

 


Zensur / Internetsperre

Iran - Generalstaatsanwalt außer sich - Millionen Iraner pfeifen auf Internetverbot

Soziale Medien bereiten dem iranischen Establishment enorme Kopfschmerzen: Die Dienste dienen Regimekritikern als wichtige Kommunikationsmittel. Ein entsprechendes Verbot bleibt aber wirkungslos - auch, weil sich Widerstand von ganz oben regt:

Mehr als 30 Millionen Iraner umgehen nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft die Internetverbote des Landes. Viele verschafften sich mit einem sogenannten VPN-Tunnel vor allem Zugang zum Chatdienst Telegram, obwohl dieser seit Mai gesetzlich verboten sei, sagte Vize-Generalstaatsanwalt Abdolsamad Chorramabadi. Es könne nicht angehen, dass Gesetze im Land derartig ignoriert würden, beschwerte er sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.   mehr ...

Russland - Apple soll Telegram blockieren

Nach der offiziellen Sperrung von Telegram in Russland zieht die dortige Regierung die Daumenschrauben bei dem Instant-Messaging-Dienst an: Wie die Kommunikationsbehörde des Landes, Roskomnadzor, in einer Pressemitteilung schreibt, habe man Apple in einem Brief dazu aufgefordert, die Auslieferung von Push-Nachrichten an User des Service in Russland einzustellen. Die Behörde will damit sicherstellen, dass Besitzer von iPhone oder iPad künftig nicht mehr informiert werden, wenn neue Telegram-Botschaften eingehen, was den Dienst deutlich schlechter nutzbar machen würde.   mehr ...

Telegram-Blockade in Russland trifft AWS und Googles Cloud - Viele Kollateralschäden

Weil Telegram Teile der eigenen Infrastruktur zu großen Cloudanbietern geschoben hat, ordnete die zuständige russische Behörde eine Sperrung unzähliger IP-Adressen an, um die verfügte Blockade durchzusetzen. Das traf einige andere Dienste.   mehr ...

 
 

Twitter

Große Aufräumaktion bei Twitter - Warum die Follower-Zahlen einbrechen

Twitter wird gesperrte Nutzerkonten nicht mehr länger für die Zählung von Followern heranziehen. Dadurch sollen die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower einbüßen – bei einigen könnten es aber deutlich mehr sein.

Folgte euch ein Twitter-Nutzer, dessen Konto später gesperrt wurde, blieb er bislang als Teil eurer Follower-Schar erhalten. Damit ist jetzt Schluss: Wie der Social-Media-Anbieter in einer Pressemitteilung erklärt, werden gesperrte Twitter-Konten zukünftig nicht mehr zur Berechnung der Follower-Zahlen herangezogen. Das Unternehmen schätzt, dass die meisten Nutzer nicht mehr als vier Follower verlieren werden. Nutzer mit besonders vielen Followern könnten jedoch größere Einbußen erleben.   mehr ...

Präsident Trump darf Kritiker auf Twitter nicht blockieren

Auf Twitter schließt US-Präsident Donald Trump oft unliebsame Follower aus. Ein US-Gericht hat nun entschieden, dass das gegen das Recht auf Meinungsfreiheit verstößt.   mehr ...

Nach Passwort-Panne bei Twitter - Mit diesen fünf Tipps kreieren Sie ein sicheres Kennwort

Twitter ruft seine über 330 Millionen User auf, ihr Passwort zu ändern. Doch was macht ein gutes Passwort aus? Wir liefern Tipps und Tricks für möglichst sichere Kennwörter – und zeigen, wie man es nicht machen sollten.   mehr ...

 
 


Internet - Werbung

Betrug im Influencer-Marketing - Unilever zieht Konsequenzen

Unilever will zukünftig sehr genau darauf achten, ob ein Influencer seine Follower-Zahlen künstlich aufbauscht. Das könnte Signalwirkung haben, denn der Konsumgüterhersteller hat nach dem Konkurrenten Procter & Gamble das zweitgrößte Marketingbudget der Welt:

2017 gaben Firmen erstmals mehr als eine Milliarde US-Dollar für Influencer-Marketing aus. Schätzungen zufolge könnten die Ausgaben in diesem Markt bis 2019 bereits zwei Milliarden Dollar übersteigen. Influencern fehlt es demnach nicht an finanziellen Anreizen, ihre Followerzahlen künstlich zu erhöhen, um sich so einen größeren Teil des Kuchens zu sichern. Als Reaktion auf diese Entwickelung hat Keith Weed, der Marketing-Chef von Unilever, jetzt angekündigt, dass sein Konzern nicht mit Influencern zusammenarbeiten wird, die sich diese Praxis zu eigen machen. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor.   mehr ...

Erste Cebit-Konferenz zu Digitalwerbung diskutiert über Influencer

Firmen tun sich schwer, passende Influencer zu finden – und machen eigene Mitarbeiter zu Jobbotschaftern. Social-Media-Nutzer sollen Teil einer Bewegung sein:

Auf der Signals-Konferenz zu Digitalwerbung auf der Cebit zeigte sich, dass Influencer immer noch das beherrschende Thema des Online-Marketing sind. "Wir sind in unserer Marketingstrategie teilweise auf Jugendliche angewiesen, die noch nicht mal einen Schulabschluss haben", sagte Hans Piechatzek, Vizepräsident des Deutschen Marketing Verbands.   mehr ...

Regierung lehnt Kopplungsverbot bei Werbetrackern ab

Die Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung gehen in die Schlussphase. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie die Einbußen für die Werbewirtschaft möglichst gering halten will.   mehr ...

 
 
Mobilegeeks: "Das Internet ist kaputt."

Musikbranche

Google startet Streaming-Dienst YouTube Music

Neue Konkurrenz für Spotify und Apple Music: Google hat seinen Musik-Streaming-Dienst YouTube Music vorgestellt. Er geht zunächst in den USA online, später auch in Deutschland:

Google hat einen neuen Musik-Streaming-Dienst offiziell vorgestellt: YouTube Music. Er geht am kommenden Dienstag (22. Mai) zunächst in den USA online; Deutschland soll "bald" folgen. Gerüchte um ein solches Musik-Angebot hatte es schon länger gegeben. Für mobile Musikfans wird es eine App geben, für Sofasitzer einen Desktop-Player. Die Suchfunktion soll auch Songs finden, die der Nutzer sehr vage umschreibt – etwa mit "dieser Hipster-Song mit dem Pfeifen" (= Young Folks von Peter Bjorn and John); auch Fragmente von Songtexten lassen sich eintippen.   mehr ...

Musik-Streaming - Spotify möbelt sein kostenloses Angebot auf

Wer nicht zahlt, kann Spotify nur mit Einschränkung nutzen. In zwei Punkten wird das Angebot nun nutzerfreundlicher.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify verändert sein Gratisangebot. Auch Nutzer, die kein Abonnement abgeschlossen haben, sollen Songs künftig frei auswählen und zwischen den Liedtiteln hin- und herspringen können. Das kündigte Spotify-Manager Gustav Söderström im Rahmen einer Präsentation in New York an.   mehr ...

Record Store Day - Das Revival der Schallplatte

Am Samstag findet der Record Store Day statt. Mit exklusiven Limited Editions und Künstler-Gigs nehmen über 3.000 unabhängige Plattenläden weltweit an dem Tag teil – große Ketten und Online-Händler sind ausgeschlossen. Im Mittelpunkt steht die Vinylplatte, deren Popularität seit einigen Jahren wieder stark zunimmt und im letzten Jahr zu Verkaufszahlen von über drei Millionen Stück führte, wie die Grafik von Statista zeigt.   mehr ...
 
Infografik: Das Revival der Schallplatte | Statista

 


Betrug / Abmahnungen / Abzocke

Datenschutzgrundverordnung - Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit  

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails:

Die Datenschutzgrundverordnung spülte in den vergangenen Wochen eine wahre Flut immer gleicher E-Mails in die Postfächer: "Bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Neuigkeiten zuschicken können", hieß es da. Außer dieser gab es eine zweite Mail-Welle: Cyberkriminelle nutzten das Thema für sogenannte Phishing-Angriffe - das geschickte Abgreifen von Passwörtern.   mehr ...

Bundesnetzagentur beendet Abzocke mit weißrussischen Ping-Anrufen

Die Abzocke mit Kurzanrufen weißrussischer Rufnummern hat ein Ende. Die Bundesnetzagentur hat eine Reihe von Telefonnummern abgeschaltet. Bezahlen müssen Betrogene nicht.   mehr ...

Studie zu steigenden Gebühren - Inkassounternehmen zocken Schuldner ab

Wer eine Rechnung nicht pünktlich begleicht, muss womöglich schon nach dem ersten Anschreiben mit einer hohen Mahnsumme rechnen. Wie eine Studie feststellt, steigen die Forderungen von Inkassounternehmen enorm. Eine gesetzliche Neuregelung steht an.   mehr ...

 

Weiteres Spiegel: "Telefonvorwahl-Trick - Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still."

Spiegel: "Betrugsmasche in den USA - Neue Bankkarte, alter Chip."

Golem: "Mobilfunk - Bundesnetzagentur erweitert Preisansage für Auslandsnummern."

Golem: "Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern."

PAZ: "Telefonabzocke im Landkreis Peine - Angebliche Microsoft-Mitarbeiter terrorisieren Peinerin."

SZ: "Ping-Anrufe - Netzbetreiber müssen vor teuren Lock-Anrufen warnen."

Spiegel: "Abzocke im Netz - Verbraucherschützer warnen vor Betrug durch falsche Routenplaner."

Golem: "Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung steigen drastisch."

Spiegel: "Jahresbilanz der Netzagentur - Beschwerden über Telefonwerbung auf Rekordniveau."

PlusMinus: "Wie Kunden per Handy abgezockt werden - WAP-Billing."

FAZ: "Überraschendes EuGH-Urteil - Drohen jetzt Abmahnungen für illegales Streaming?"

Heise: "BGH: Eltern haften nicht für Käufe ihrer Kinder über 0900er-Nummern."

Heise: "Mehr Verbraucherbeschwerden bei Bundesnetzagentur 2016."

Heise: "Pornografischer SMS-Spam - Bundesnetzagentur schaltet 0900er-Rufnummern ab ."

Golem: "Online-Hundefutter: 150.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung."

t3n: "Abmahnbeantworter - CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer."

Der Freitag: "Buch der Woche: Die große Abzocke."

Zeit: "Inkassounternehmen - Das Geschäft mit der Angst."

Verbraucherzentrale Bayern: "Abzocke im Internet - Mahnungen von Rechtsanwälten oder Inkassebüros."

Rechtsanwälte Berlin: "Noch eine Abofalle: die Fortunfive UG aus Düsseldorf mit der Seite grosshandel-b2b.biz."

ZD-Net: "Redtube-Abmahnanwalt verliert Zulassung."

PC-Welt: "Abzocke - Vorsicht: Falsche Porno-Abmahnwelle trifft User."

Spiegel: "Trotz Warn-Button: Millionen Deutsche werden online abgezockt."

Spiegel: "Datenherausgabe: Landgericht Köln kassiert erste Redtube-Entscheidungen."

Heise: "Regierung: Betrachten von Streams verstößt nicht gegen Urheberrecht."

Zeit: "REDTUBE-ABMAHNUNGEN - Die abgemahnten Pornogucker schlagen zurück."

Zeit: "Porno-Abmahnungen - Gericht will Redtube-Abmahnbeschlüsse zurücknehmen."