Automobil- / Antriebstechnik

Penn State / Selbsterhitzender Akku - 480 km Reichweite in zehn Minuten

Bei Elektroautos fährt die Reichweitenangst immer mit. Doch damit soll bald Schluss sein. Schon nach zehn Minuten soll der Akku für fast 500 km nachgeladen sein. Möglich machen soll dies ein selbsterwärmender Akku, den Forscher der Penn State University entwickelt haben.

Auf die Tankstelle fahren und das Elektroauto anschließen. Dann auf die Toilette gehen, einen Kaffee trinken, und nach nur zehn Minuten mit vollem Akku wieder weiterfahren – so einfach soll es sein, geht es nach Forschern der Pennsylvania State University.   mehr ...

Klimastrategien im Check - Wie Autohersteller das Null-CO2-Auto bauen wollen

2050? 2040? 2039? In ein paar Jahrzehnten wollen die großen Autohersteller kein Gramm CO2 mehr verursachen - nirgends. Wie ernst meinen sie es damit? Die Strategien im Check:

In ein paar Jahrzehnten wird ein Auto kein einziges Gramm CO2 mehr verursachen. Weder in der Produktion, noch während der Fahrt oder bei seiner Entsorgung. Das zumindest ist das erklärte Ziel vieler europäischer Autohersteller - die auch einen festen Zeitpunkt dafür nennen.

Während Volkswagen die Wegmarke auf das Jahr 2050 datiert, setzt der schwedische Hersteller Volvo den Tag X bereits auf 2040. Mercedes möchte es sogar noch ein Jahr früher schaffen. Alle drei Hersteller wollen spätestens bis dahin keine Fahrzeuge mehr bauen, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Als einziger großer deutscher Hersteller legt sich BMW dagegen nicht auf einen Zeitpunkt fest. Was die Hersteller erreichen wollen, ob es realistisch ist und wer dabei vorangeht - ein Faktencheck.   mehr ...

Brennstoffzellenauto - Wasserstoff aus Wasserkraft

In der Schweiz wird eine Anlage gebaut, in der Wasserstoff mit Strom aus Wasserkraft gewonnen werden soll. Mit dem Wasserstoff sollen Brennstoffzellen-Lkw betrieben werden.   mehr ...

 
 
Klimareporter: "Kerosin aus der Klimaanlage."

Astronomie / Raumfahrt

"Highspeed-Internet aus dem All" - online dank Mini-Satelliten

Milliarden Menschen auf der Erde müssen ohne Internet auskommen. Durch Mini-Satelliten sollen die Lücken im Netz geschlossen werden. Doch der Plan birgt auch Gefahren, wie eine 3sat-Doku zeigt:

Nach aktuellen Erhebungen liegt der Anteil der Internetnutzer in Deutschland bei 84 Prozent. Vor allem die jüngeren Deutschen sind gut vernetzt. Nahezu 100 Prozent sind online. Auch wenn es immer noch teils gravierende Unterschiede bei den Verbindungsgeschwindigkeiten gerade zwischen ländlichen und urbanen Gebieten gibt, lässt sich konstatieren: Die digitale Revolution hat das Land voll umfasst. Die 3sat-Doku "Highspeed-Internet aus dem All" richtet den Fokus nun auf Regionen der Welt, die ohne große Bandbreite auskommen müssen. Wie es in dem Beitrag von John A. Kantara heißt, sind mehr als drei Milliarden Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, sogar komplett offline.   mehr ...

Deutsches Röntgenteleskop eRosita liefert erste Bilder

Das deutsche Röntgenteleskop eRosita hat gut ein Vierteljahr nach seinem Start ins All erste Aufnahmen geliefert. Sie zeigen unter anderem unsere Nachbargalaxie – die Große Magellansche Wolke – sowie zwei Galaxienhaufen in einer Entfernung von etwa 800 Millionen Lichtjahren. Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching veröffentlichte am Dienstag Bilder bunter Strukturen, die heiße Gase sowie bei Sternenexplosionen entstehende Supernova-Überreste darstellen. "Die ersten Bilder, die unser Teleskop geliefert hat, zeigen die wahre Schönheit des verborgenen Universums", sagte Projektleiter Peter Predehl.   mehr ...

Mondmission - Indischer Lander außer Kontrolle geraten und abgestürzt

Es fing gut an, doch in der zweiten Bremsphase hat die indische Raumfahrtorganisation die Kontrolle über ihren Mondlander Vikram verloren - er war nicht mehr zu retten. Es folgten Stille und demonstrative Versuche, doch noch eine Verbindung mit dem Lander herzustellen.   mehr ...

 


Elektronik / Computertechnik

Jetzt auch offiziell - Googles Quantencomputer beweist "Quantum Supremacy"

Ein Google-Quantencomputer hat – ab heute auch offiziell – mit 53 Qubits eine Berechnung ausgeführt, für die der stärkste Supercomputer 10.000 Jahre bräuchte:

Google hat seinen Beweis der sogenannten Quantum Supremacy nun auch formal bekannt gemacht – mit einer Veröffentlichung im renommierten Wissenschaftsmagazin Nature. Was durch eine Indiskretion bereits vor einem Monat an die Öffentlichkeit gedrungen war ist damit jetzt offiziell. "Wir haben gezeigt, dass unser neuster Quantenprozessor Sycamore mit 53 Qubits binnen Sekunden eine Berechnung ausführen kann, für die selbst die stärksten Supercomputer unserer Zeit Tausende von Jahren benötigen würden", unterstreicht dazu Google-Chef Sundar Pichai im unternehmenseigenen Video-Blog.   mehr ...

Neuer Nanoröhrchen-Chip könnte Moores Gesetz retten

Neue Herstellungstechniken sollen die gewohnte Transistor-Verdopplungsrate auch für die schnelleren und effizienteren Prozessoren ermöglichen.    mehr ...

Künstliche Intelligenz - Per Velo zur Superintelligenz?

Chinesische Forscher haben einen Computerchip entwickelt, der an unser Gehirn erinnert, und behaupten, einen Durchbruch in Sachen KI erzielt zu haben. Das ist gewagt.   mehr ...

 
 

Grüne Technik

Es wird viel gesprochen und geschrieben über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher und nachhaltiger, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Fossilfreie Stahlproduktion in Schweden - Wasserstoff statt Koks

Noch sind Schwedens Stahlwerke die größten Dreckschleudern des Landes. Ihre Produktion soll ab 2026 fossilfrei werden:

„Hybrit“ heißt die Technik, mit der nun SSAB anstelle von Koks im „Direktreduktionsverfahren“ Wasserstoff einsetzen will. Statt Hochöfen braucht man dann spezielle Reduktionsanlagen. Dort kommt nicht mehr Kohlendioxid aus dem Schornstein: Das Restprodukt ist Wasser. Im Labor funktioniert das.

Derzeit baut man am SSAB-Hauptsitz im nordschwedischen Luleå eine Pilotanlage, die im kommenden Jahr fertig sein soll. Geht alles nach Plan, will SSAB ab 2026 am Standort in Oxelösund südlich von Stockholm mit der Umstellung zur industriellen Produktion von fossilfreiem Stahl beginnen. Bis Anfang der 2040er Jahre soll die gesamte Produktion von SSAB in Schweden und Finnland umgestellt sein. Das würde auch die finnische Klimabilanz um 7 Prozent verbessern.   mehr ...

Ideen im Kampf gegen die Klimakrise

Solarauto, Wasserstoff-Zug, Laborfleisch, Schwammstadt - einige Entwicklungen stehen kurz vor dem Durchbruch. Sieben Technologien für die klimafreundliche Zukunft.   mehr ...

Solarenergie - Die Sonne kehrt zurück

Das Unternehmen Oxford PV bereitet in Brandenburg den Einstieg in die Massenproduktion von Perowskit-Solarzellen vor. Halten die Briten ihre Versprechen, könnten langfristig selbst die Photovoltaik-Giganten aus China ins Wanken geraten.   mehr ...

 


Medizinforschung / Genetik

Crispr-Methode - Verbesserte Genschere könnte fast alle Erbkrankheiten korrigieren

Defekte DNA ersetzen oder löschen: Ein Forscherteam hat eine risikoärmere Variante des Crispr-Prinzips entwickelt. Grundlagenforschung, die zeigt, was bald machbar wird:
 
Erbkrankheiten zu heilen, indem man defekte Gene aus dem Erbgut schneidet und durch gesunde ersetzt: Das ist das Prinzip der Genomeditierung, die dank der Genschere Crispr möglich geworden ist. Ein Team vom Broad Institute im US-amerikanischen Cambridge berichtet nun im Magazin Nature (Anzalone et al., 2019) von einer Weiterentwicklung der Methode. Die könnte eines Tages ermöglichen, bis zu 89 Prozent aller bekannten menschlichen Erbkrankheiten zu korrigieren.   mehr ...

Notaus-Schalter für die Genschere CRISPR

Die Genschere Crispr hilft, Pflanzen an den Klimawandel anzupassen oder Erbkrankheiten zu behandeln – könnte aber ebenso zu einer mächtigen Biowaffe werden.   mehr ...

Für immer jung!

Der Harvard-Professor David Sinclair entwickelt Medikamente gegen das Altern. Bislang testet er sie an sich selbst, in absehbarer Zeit sollen sie auf den Markt kommen. Über ein Milliardengeschäft, das unser Leben verändern wird – und verlängern.   mehr ...

 


3D-Druck

Dagoma: Software soll das 3D-Drucken von Schusswaffen verhindern

Mittels automatischer Dateierkennung soll eine Software von Dagoma 3D-Drucke von Schusswaffen verhindern. Codes sind auf GitHub frei verfügbar:

Dagoma will verhindern, dass auf ihren 3D-Druckern Schusswaffen hergestellt werden. Deshalb hat das Unternehmen eine Software entwickelt, die entsprechende Dateien erkennen und die Herstellung mit ihren Geräten verhindern soll.   mehr ...

Studie - 3D-Druck-Markt wächst um 25 Prozent jährlich

Flugzeuge werden leichter, Transportkosten fallen weg – schon heute erleichtert 3D-Druck das Leben. Experten erwarten in den nächsten Jahren mehr Verbreitung.   mehr ...

KI und 3D-Drucker fertigen täuschend echte Ölgemälde an

Mit Scannern und 3D-Druckern erschaffen Spezialfirmen und Wissenschaftler berühmte Gemälde neu – samt dickem Farbauftrag.   mehr ...


Wissenschaft / Technik

Kunststoff - Warum Plastik noch Zukunft haben könnte

  • Die Kunststoffbranche ist im Umbruch. Das alte Geschäftsmodell, Plastik aus Erdöl machen, stößt zumindest in Europa an Grenzen.
  • Trotzdem verzeichnet die Plastikindustrie weltweit steigende Produktion. Auf der eigenen Messe "K" beraten die Plastikfabrikanten über die Zukunft

Mehr Recycling, pflanzliche Stoffe, Chemie aus CO₂: Viele Wege führen zu nachhaltigerem Plastik: Ein Problem sieht die Branche darin, dass das Sammeln und Sortieren von Kunststoffabfällen weltweit noch nicht gut funktioniere. "Die Nachfrage nach hochwertigem, recyceltem Material ist zurzeit höher als das Angebot."

Dennoch kündigt auch Deutschlands bedeutendster Kunststoffhersteller Covestro eine "größtmögliche Abkehr von fossilen Ressourcen wie Erdöl" an. Das ist reichlich ambitioniert, basieren die Produkte derzeit doch noch zu 99 Prozent darauf, wie Vorstandschef Markus Steilemann einräumt. Auch am genauen Zeitplan arbeite man noch. Doch wolle Covestro - vor vier Jahren aus dem Bayer-Konzern herausgelöst und mittlerweile selbst im hiesigen Leitindex Dax gelistet - als großer Hersteller vorangehen.   mehr ...

ISS - Tierbeobachtungssystem Icarus startet

Wissenschaftler wollen Tiere weltweit mit Sensoren und Sendern ausstatten, um ihre Wanderungen und Lebensgewohnheiten besser kennenzulernen. Die Daten werden zur ISS gefunkt und von dort auf die Erde zu den Forschern. Am 10. Juli geht das System, eine Kooperation von DLR und Roskosmos, in Betrieb.   mehr ...

 
Die Koalition will mit steuerlichen Anreizen die Wissenschaft stärken. Forschende Betriebe sollen ab 2020 Prämien von bis zu 500.000 Euro im Jahr erhalten.    mehr ...
 
 
 

Evolution / Hirnforschung

Anthropologie - Wo die Menschen laufen lernten

  • Vor sieben Millionen Jahren dominierten wahrscheinlich große Pflanzenfresser, sogenannte Megaherbivoren, die Ökosysteme in Ostafrika.
  • Bislang ging man davon aus, dass die Region, in der das berühmte Skelett der Australopithecus-afarensis-Frau "Lucy" gefunden wurde, eine Savannenlandschaft war.
  • Forscher glauben jedoch: Wo heute weite Savannen das Landschaftsbild prägen, standen vor sieben Millionen Jahren vermutlich viel mehr Bäume und Sträucher:

Skelettfunde belegen, dass die ersten Frühmenschen vor vielleicht sechs Millionen Jahren im östlichen Afrika erstmals den aufrechten Gang übten. Dafür sprechen Knochenfragmente des sechs Millionen alten Orrorin oder das berühmte Skelett der Australopithecus-afarensis-Frau "Lucy", die vor mehr als 3,2 Millionen Jahren in der Region lebte. Bislang gingen Forscher davon aus, dass es dort damals so ähnlich ausgesehen haben dürfte, wie heute: eine Savannenlandschaft. Doch diese Vorstellung korrigieren wollen nun drei amerikanische Paläoökologen. Sie glauben: Die frühen Menschen lernten wohl eher im Wald das Laufen, als auf einer Wiese.   mehr ...

Alles Kopfsache – Was Hirnforschern noch Rätsel aufgibt

KI-Forschung will Maschinen entwickeln, die wie Menschen entscheiden – dabei ist das menschliche Gehirn für die Wissenschaft selbst noch ein großes Mysterium.   mehr ...

Neurobiologie - Hirn aus dem Labor

  • Die Forscher züchteten die Mini-Hirne aus Stammzellen und ließen sie zehn Monate im Labor wachsen.
  • Nach vier Monaten sollen diese Organoide elektrische Aktivität gezeigt haben, die Hirnströmen frühgeborener Kinder ähnelt.
  • Unbeteiligte Forscher hegen Zweife an dieser Interpretatioin der Daten.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."

Nobelpreise / Auszeichnungen

Nobelpreise 2019 - Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien

  • Der Nobelpreis für Chemie geht an drei Batterieforscher.
  • John Goodenough, Stanley Whittingham und Akira Yoshino werden für ihre Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Speichern geehrt.
  • Die Technik ermögliche eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen, hieß es zur Begründung:

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, Stanley Whittingham (in Großbritannien geboren) und Akira Yoshino (Japan) für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt.   mehr ...

Physik-Nobelpreis für Entdeckung von Exoplaneten

  • Der diesjährige Physik-Nobelpreis wird für die Erforschung des Universums verliehen.
  • Die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz teilen sich eine Hälfte des Preises. Sie entdeckten 1995 den ersten Planeten außerhalb des Sonnensystems.
  • James Peebles von der Universität Princeton fand heraus, dass der Kosmos zum Großteil aus dunkler Materie und dunkler Energie besteht.   mehr ...

Auszeichnung in Medizin - Nobelpreis geht an Zellforscher in Amerika und Großbritannien

Die beiden Amerikaner William Kaelin und Gregg Semenza sowie der Brite Peter Ratcliffe sind mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet worden. Geehrt wurden sie für ihre Entdeckung molekularer Mechanismen, die für den Sauerstoffhaushalt wichtig sind.   mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

"Algorithmen diskriminieren eher Leute in machtlosen Positionen"

Maschinen entscheiden längst über Menschen. Wie verhindern wir, dass sie ungerecht urteilen? Regulierung allein helfe kaum, sagt Matthias Spielkamp von Algorithmwatch:

Zahlreiche Entscheidungen und Einschätzungen werden in unserem Alltag heute bereits von Algorithmen und künstlicher Intelligenz mitgetroffen: Sie sind es, die den Newsfeed auf Facebook sortieren, sie sind es aber auch, die die Plausibilität von Steuererklärungen in Deutschland prüfen oder Jobbewerber vorsortieren. Das klingt zunächst einmal effizient, modern und neutral – bis sich zeigt, dass auch Maschinen Menschen diskriminieren können. Oder eben Entscheidungen treffen sollen, die auch uns Menschen schwerfallen – etwa beim autonomen Fahren.   mehr ...

Neuralink - Elon Musk will Mensch und KI vereinen

Elon Musks Unternehmen Neuralink hat einen Chip entwickelt, der als Schnittstelle zu einem Computer (Brain-Machine-Interface, BCI) ins Gehirn implantiert werden soll. Damit sollen zunächst Menschen mit Bewegungseinschränkungen wie einer Querschnittlähmung einen Computer bedienen. Langfristig hat Neuralink aber größere Ziele.   mehr ...

Der große Umbruch - Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert

Ranga Yogeshwar reist zu den Hotspots der Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz in Europa, den USA und China. Was kommt auf uns zu? Wie wird Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt und unseren Alltag verändern?   mehr ...

 

ZD-Net: "Studie - Deutschland ist KI-Vorreiter: Beim KI-Einsatz übertrumpfen deutsche Unternehmen aktuell die US-amerikanische Wirtschaft, die in Digitalisierungsfragen sonst eigentlich die Nase vorne hat."

Energietechnik

Kernfusion - Iter soll 2025 fertig werden

Auf der Baustelle des Fusionsreaktors Iter in Südfrankreich ist ein wichtiger Bauabschnitt fertiggestellt worden. Jetzt kann mit dem Bau der Fusionskammer begonnen werden. Ende 2025 soll die Anlage erstmals in Betrieb genommen werden:

Wichtiges Etappenziel auf Europas größter Baustelle: Zwei Teile des Kryostaten des Fusionsforschungsreaktors International Thermonuclear Experimental Reactor, kurz Iter, sind fertig. Ende 2025 soll die Anlage ihren Betrieb aufnehmen.   mehr ...

Energiespeicher - Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?   mehr ...

Fusionsforschung - Forscher erzielen Rekorde am Wendelstein 7-X

Es wird wieder gebaut am Wendelstein 7-X. In zwei Jahren sollen die nächsten Experimente an der Fusionsforschungsanlage in Greifswald durchgeführt werden. Es gilt dann, die Bestmarken für Stellaratoren, die in diesem Jahr aufgestellt wurden, zu übertreffen.   mehr ...

 

Weiteres SZ: "Iter - Sonne auf Erden."

Gentechnik

Es CRISPRt in Russland

Russland möchte für seine Landwirtschaft 30 gentechnisch veränderte – optimierte – Organismen erzeugen und weicht dafür sein Gentechnikgesetz auf:

  • In einem Offenen Brief kritisieren mehr als 130 deutsche Pflanzenforscher die veraltete Gesetzgebung in Europa.
  • Der Brief bezieht sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli. Es ging darin um die neuen molekularbiologischen Techniken.
  • Schon im Oktober hatten Wissenschaftler aus mehr als 75 europäischen Forschungseinrichtungen an die EU-Politik appelliert, Innovationen in den Pflanzenwissenschaften zu schützen.   mehr ...

Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf

Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll.   mehr ...

 

Weiteres Umweltinstitut: "Neues Gentechnik-Gesetz gescheitert."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."