Wissenschaft / Technik

Neurotechnologie - Wie Maschinen und Gehirne verschmelzen

Visionär Elon Musk hat große Ideen, um Gehirne mit Maschinen zu verschmelzen. Das Freiburger Unternehmen CorTec arbeitet derweil an der praktischen Umsetzung:

Mit winzigen Fäden fängt es an. Sie sind gerade mal ein Zehntel so dick wie ein menschliches Haar, sollen künftig als Elektroden im Gehirn liegen und unsere Gedanken nach draußen leiten – natürlich an einen Computer. Das sei der erste Schritt, uns in eine Mischung aus Maschine und Mensch zu verwandeln, natürliche und künstliche Intelligenz zu verschmelzen, meint Elon Musk. Mit seiner Firma Neuralink will er den Schritt schaffen. Wenn eine künstliche Intelligenz immer schlauer und besser werde, müsse der Mensch irgendwie mitziehen, so Musk in einem Podcast-Interview. Das könne er nur, indem er selbst immer schlauer werde.   mehr ... 

Corona-Krise - Wissenschaft ist kein Service-Apparat für Politiker

Armin Laschet will sie, Hubert Aiwanger auch: schnelle und eindeutige Antworten zu Sars-CoV-2 aus den Laboren der Welt. Ein großes Missverständnis.   mehr ...

Beatmungsgeräte - Sind Krisenszenarien wie in Italien auch in Deutschland möglich?

Bald soll es Beatmungsgeräte von Staubsaugerhersteller Dyson und Autobauer General Motors geben. Dabei gäbe es genügend Kompetenz und Kapazität in der EMS-Industrie – in Europa und in USA.   mehr ...

 
 

Medizinforschung / Genetik

Covid-19 - Re-Infektionen mit dem Coronavirus nicht sehr wahrscheinlich

In Südkorea waren fast 450 als genesen geltende Covid-19-Patienten später erneut positiv getestet worden. Jetzt gibt es Entwarnung:

Die Befunde aus Südkorea hatten Beunruhigung weit über die Grenzen des asiatischen Landes hinaus ausgelöst. Fast 450 als genesen geltende Covid-19-Patienten waren später erneut positiv getestet worden. Es stellte sich die Frage, ob Menschen schon nach einigen Wochen ein weiteres Mal erkranken und das Virus erneut verbreiten können. Nun hat die koreanischen Seuchenschutzbehörde KCDC ein Stück weit Entwarnung gegeben: Sie habe keinen Nachweis gefunden, dass diese Menschen zum Zeitpunkt ihres zweiten positiven Testergebnisses infektiös waren.   mehr ...

Medikament gegen das Coronavirus - Kein Wunder, aber ein Mittel

Remdesivir soll als Mittel gegen Covid-19 bald vorläufig zugelassen werden. Meldungen, es rette Menschenleben, sind verfrüht:

taz-Recherchen zeigen nun, dass es mit den vorläufigen Ergebnissen der Studie ein zweites Problem gibt: Die Daten zur Sterblichkeit haben nicht nur die statistische Signifikanz verpasst, sie sind auch schlicht nicht vollständig. Weil „eine signifikante Anzahl der Patienten noch nicht Tag 28 erreicht hatte, als die vorläufige Analyse erstellt worden ist“, wie die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA auf taz-Anfrage mitteilte. Sprich, viele Patienten der Studie waren noch gar nicht zu Ende behandelt, als die US-Behörden verkündeten, Remdesivir rette Menschenleben. Auch eine Studie aus Wuhan in China kam zu dem Schluss, Remdesivir helfe nicht, die Sterblichkeit zu senken – sie galt aber als nicht aussagekräftig, weil sie wegen Patientenmangel abgebrochen werden musste.   mehr ...

Impfen mit Erbgutschnipseln

Im Zuge von Corona ging die Idee um die Welt: Mehrere Biotech-Firmen wie CureVac wollen mRNA statt Oberflächen von Erregern nutzen – für schnellere Impfstoffe.   mehr ...

 


3D-Druck

Dem Virus Druck machen

Der große Hype um 3-D-Druck war eigentlich schon vorbei, doch jetzt zeigt ausgerechnet die Corona-Pandemie, was die Technologie kann. Und das sind nicht nur Masken:

Die Erwartungen waren groß, so wie bei fast jeder neuen, vielversprechenden Technologie. 3-D-Druck werde die Fertigung wieder aus Billiglohnländern zurückholen, große Fabrikanlagen überflüssig machen und vieles mehr. Diese großen und natürlich auch überzogenen Erwartungen sind bisher nicht erfüllt worden. Die Technologie verschwand daher ein wenig aus dem Blick der Öffentlichkeit. Doch nun, in der Corona-Pandemie, kann sie ihre Stärken zeigen. Dieses Mal sind es nicht bloß Erwartungen und Versprechungen, dieses Mal liefert die Branche.   mehr ...

Drucken gegen Corona - Industrie und Netzwerke setzen auf 3D-Drucker

Während die Industrie viele Anlagen runterfahren muss, laufen ihre 3D-Drucker vielerorts im Schichtbetrieb und produzieren Kunstoffvisiere:

Neue Verwendung für 3D-Drucker: Das Unternehmen mit rund 50 Beschäftigten beliefert den Weltmarkt und profitiert davon, dass Asien allmählich wieder hochfährt. "Deshalb sind wir noch nicht bei null", sagt Jelken. "Aber das kann immer noch passieren." Wie viele andere Industrie-Unternehmer suchte er deshalb nach Alternativen. Für seine 3D-Drucker, mit denen ansonsten Prototypen der Ventile und Getriebeanwendungen gedruckt werden, hat Jelken bereits eine neue Verwendung gefunden: Sein Unternehmen produziert mit den Maschinen nun Gesichtsvisiere aus Kunststoff, die in der Corona-Krise etwa von Zahnärzten oder Friseuren genutzt werden.   mehr ...

Elektronik soll frei verwendbar und reparierbar werden

Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.   mehr ...


Astronomie / Raumfahrt

Neue Rakete, neues Raumschiff - China hat hochfliegende Pläne im All

China hat den Mond, den Mars und den Bau einer Raumstation im Visier. Eine neue Generation von Raumschiffen und Raketen wird getestet:

Chinas leistungsstärkste Rakete vom neuen Typ "Langer Marsch 5B" hat einen Prototyp für die künftige Generation bemannter chinesischer Raumschiffe ins All gebracht. Die 53 Meter hohe Rakete hob am Dienstag erfolgreich vom Raumfahrtbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab.   mehr ...

Raumfahrzeug VSS Unity startet vom Spaceport America

Erster Flug vom Spaceport: Virgin Galactics Raumschiff Spaceship Two ist erstmals vom Spaceport America aus gestartet. Von dort aus sollen künftig die Touristenflüge in den Weltraum starten. Virgin Galactic ist das Raumfahrtunternehmen des britischen Unternehmers Richard Branson.   mehr ...

NASA beauftragt Bezos- und Musk-Unternehmen mit Mondlandefähre

Blue Origin von Amazon-Chef Jeff Bezos, SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk und Dynetics sollen Systeme für die nächste Mondlandung entwickeln.    mehr ...

 


Künstliche Intelligenz

KI als Erfinder bekommt auch in den USA kein Patent

Wie das Europäische Patentamt hat sich jetzt das USPTO geweigert, Erfindungen des KI-Systems DABUS zu patentieren:

Beim Europäischen und beim britischen Patentamt war Stephen Thaler bereits mit dem Versuch gescheitert, Patente für Erfindungen des KI-Systems "DABUS" zu erhalten. Nun hat auch das US-Patentamt sein Ansinnen abgelehnt.

Als Begründung führte das USPTO in seiner Entscheidung an, DABUS sei keine natürliche Person. Ebenso hatte im Januar 2020 bereits das Europäische Patentamt argumentiert. Sowohl das Europäische Patentabkommen als auch das US-Bundesrecht sehen vor, dass Erfinder nur Individuen sein können.   mehr ...

Künstliche Intelligenz - Wann ist Forschung zu gefährlich für die Öffentlichkeit?

Wissenschaftliche Forschung kann unabsehbar fatale Folgen für ganze Gesellschaften haben - gerade im Bereich der KI. Der Umgang mit solchen Ergebnissen ist nicht geregelt: Höchste Zeit, das zu ändern.   mehr ...

Studie - Googles KI bei Brustkrebserkennung besser als Ärzte

Einer neuen Studie zufolge erkennt Googles Künstliche Intelligenz Brustkrebs besser als Radiologen. Sie soll jedoch nur ergänzend eingesetzt werden.   mehr ...

 


Elektronik / Computertechnik

Neue Computertechnik - So funktioniert ein Quantencomputer

Der Name klingt, als ob er einem Science-Fiction-Autor eingefallen wäre. Aber was sind Quantencomputer eigentlich? Und was können sie?

Quantencomputer sollen Probleme lösen, an denen selbst die größten Supercomputer bislang scheitern. Zum Beispiel wollen Forscher mit diesen Computern die Wechselwirkungen von Molekülen oder ihre möglichen Zustände simulieren, was zu Durchbrüchen in der Entwicklung von Medikamenten führen könnte. Auch Anwendungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz und die Verarbeitung von Big Data könnten mit Quantencomputern einen gewaltigen Sprung nach vorne machen. Krankheiten oder das Wetter könnten langfristig vorhergesagt werden.   mehr ...

HLRS Hawk - Deutschlands schnellster Supercomputer läuft

26 Petaflops für das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart: Der Hawk ist der leistungsstärkste Supercomputer in Deutschland, er basiert auf über 10.000 von AMDs 64-kernigen Epyc-7002-CPUs.   mehr ...

Quanten-Internet aus dem Weltraum

Um abhörsicher chiffrierte Nachrichten rund um den Globus verschicken zu können, sollen die Photonen zur Ver- und Entschlüsselung durch Satelliten im All erzeugt werden.   mehr ... 

 
 

Verkehrs- / Antriebstechnik

Luftnummer Lilium?

Ein deutsches Vorzeige-Startup mit einem innovativen Elektro-Flugkonzept ist ins Gerede gekommen. Unlösbare technische Herausforderungen scheint es sich jedoch nicht vorgenommen zu haben.

Beide möglichen Darstellungen haben ihren Reiz. Entweder macht ein Team von innovativen Gründern in Bayern gute Fortschritte bei dem Versuch, nach dem Vorbild des Automobil-Disruptors Tesla einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung des Verkehrssektors zu leisten, und ist auf dem besten Weg, den Markt bald mit einem revolutionären Angebot zu bereichern. Oder die Gründer haben sich zwar viele Millionen Euro Risikokapital gesichert, bauen damit aber nicht viel mehr als Luftschlösser und werden früher oder später zugeben müssen, dass sie sich zumindest verkalkuliert haben.   mehr ...

Schifffahrt - Neue Antriebe für weniger Emissionen

Schiffe müssen ab 2020 ihre Emissionen senken. Reedereien experimentieren daher mit alternativen Antrieben – vom Wasserstoff bis zum Segel:

Zwei bis drei Prozent des weltweiten jährlichen CO2-Ausstoßes gehen aufs Konto der Schifffahrt – etwa so viel wie der Beitrag Deutschlands. Bis 2050 will die International Maritime Organization (IMO) den Treibhausgasausstoß um 50 Prozent senken. Dazu kommt, dass Passagier- und Frachtschiffe bisher meist mit extrem dreckigem Schweröl fahren. Ab dem 1. Januar 2020 dürfen sie nur noch Treibstoff mit maximal 0,5 Prozent statt 3,5 Prozent Schwefelanteil verbrennen, in einigen Gebieten wie Nord- und Ostsee liegt die Grenze bei 0,1 Prozent. Das macht den Treibstoff teurer – und Alternativen attraktiver. Eine Vorstellung.   mehr ...

Batterieforscher entwickeln leistungsstärksten Lithium-Schwefel-Akku

Die Energiespeicher gelten als umweltfreundliche Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien. Eine mögliche Anwendung liegt in der Luftfahrt.   mehr ...

 
 
Klimareporter: "Kerosin aus der Klimaanlage."

Energietechnik

Solarenergie - Die Sonne kehrt zurück

Das Unternehmen Oxford PV bereitet in Brandenburg den Einstieg in die Massenproduktion von Perowskit-Solarzellen vor. Halten die Briten ihre Versprechen, könnten langfristig selbst die Photovoltaik-Giganten aus China ins Wanken geraten.

Knapp 160 Meter lang und 80 Meter breit ist die Industriehalle in Brandenburg an der Havel, 60 Kilometer ­westlich von Berlin. Hier will das britische Unternehmen Oxford PV die nächste Solar-Revolution starten. Noch ist unter dem gewaltigen Flachdach neben Hochregallagern, einem kleinem Labor und einer rund 20 Meter langen Pilotanlage allerdings sehr viel Platz. Frank Averdung, Chef von Oxford PV, bittet ­daher um etwas Fantasie, als er bei einem Rundgang auf die rechte Hallenhälfte deutet: „In diesem Teil bauen wir die erste Ausbaustufe unserer neuen Produktionslinie auf.“   mehr ...

Fusionsreaktor Iter - Das Eine-Million-Teile-Puzzle in der entscheidenden Phase

Die Gebäude sind weitgehend fertig, jetzt wird es richtig spannend am Iter: der Bau des Reaktors, in dem künftig die Kernfusion getestet werden soll. 2025 soll der Reaktor erstmals in Betrieb gehen. Bis dahin ist noch viel zu tun:

Elektroautos, autonomes Fahren, sauberer Strom: Viele neue Technologien sollen in den gerade angebrochenen 2020er Jahren ihren Durchbruch haben. Eine davon ist die Kernfusion. Sie soll die Nachfolge von Kernspaltung und Kohlestrom antreten. Eine große Versuchsanlage entsteht derzeit in Südfrankreich: der Iter. Mit dem internationalen Großprojekt soll zum ersten Mal Kernfusion im industriellen Maßstab getestet werden.   mehr ...

Energiespeicher - Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?   mehr ...

 


Grüne Technik

Es wird viel gesprochen und geschrieben über Umweltprobleme, Klimawandel, Abfallproblematik usw. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte der Wissenschaft, unsere Welt ein bisschen besser, d.h. umweltfreundlicher und nachhaltiger, zu machen und den menschlichen Lebensraum zu erhalten ...

 

Lebendes Material - US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial

Forscher in den USA haben einen Baustoff aus Sand und Bakterien entwickelt. Da die Bakterien leben, kann sich ein Baustein aus dem Material vermehren:

Die Bauindustrie gilt nicht unbedingt als umweltfreundlich: Bei der Herstellung von Zement entstehen rund sechs Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. Weiteres Kohlendioxid wird freigesetzt, wenn der Beton aushärtet, der aus dem Zement hergestellt wurde. Wissenschaftler aus den USA haben ein Baumaterial entwickelt, das deutlich umweltfreundlicher ist als herkömmlicher Beton und noch eine weitere sehr praktische Eigenschaft hat: Es kann sich vermehren.   mehr ...

Klimaneutrale Chemie - CO2 als Super-Rohstoff

Der Klimakiller Kohlendioxid könnte künftig Erdöl überflüssig machen. Immer mehr Unternehmen forschen an innovativen Anwendungen. Doch noch sind die chemischen Prozesse teuer – und überhaupt nur sinnvoll, wenn genügend Ökostrom verfügbar ist.   mehr ...

Öko-Chancen unter der Lupe

Ob Mikroplastik im Darm oder schmelzende Gletscher: Seit dem Beginn von nano am 1. Dezember 1999 gibt es immer mehr solcher Nachrichten. Zum Jubiläum stellen wir zukunftsweisende Projekte vor, die zeigen, wie wir nachhaltig leben können. [Video 28:43]   mehr ...

 


Evolution / Hirnforschung

"Human Brain Project" - Hirnforschers Mondfahrt

Ein "Apollo-Projekt des Geistes" sollte das Human Brain Project werden. Nun wird es im Bundestag gefeiert. Doch von seinem ursprünglichen Ziel ist es weit entfernt:
 
Nun, nach gut der Hälfte der zehnjährigen Laufzeit, stellt sich das Human Brain Project mit einer großen Ausstellung im Deutschen Bundestag vor: Faszination Gehirn heißt es von dieser Woche an im Berliner Paul-Löbe-Haus. Die Abgeordneten sollen "die atemberaubende Komplexität des Gehirns in spektakulären wissenschaftlichen Bildern und Filmen" erleben. Schließlich ist das HBP mit 131 europäischen Partnerinstitutionen aus 19 Ländern eines der größten je von der EU finanzierten Projekte. Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesforschungsministerium schwärmt gar von einem "Meilenstein in der europäischen Forschungsgeschichte".   mehr ...

Anthropologie - Wo die Menschen laufen lernten

  • Vor sieben Millionen Jahren dominierten wahrscheinlich große Pflanzenfresser, sogenannte Megaherbivoren, die Ökosysteme in Ostafrika.
  • Bislang ging man davon aus, dass die Region, in der das berühmte Skelett der Australopithecus-afarensis-Frau "Lucy" gefunden wurde, eine Savannenlandschaft war.
  • Forscher glauben jedoch: Wo heute weite Savannen das Landschaftsbild prägen, standen vor sieben Millionen Jahren vermutlich viel mehr Bäume und Sträucher.   mehr ...

Alles Kopfsache – Was Hirnforschern noch Rätsel aufgibt

KI-Forschung will Maschinen entwickeln, die wie Menschen entscheiden – dabei ist das menschliche Gehirn für die Wissenschaft selbst noch ein großes Mysterium.   mehr ...

 

Heise: "Out of Afrika und zurück: Die Entzifferung des Erbguts eines vor 4.500 Jahren verstorbenen Afrikaners beweist, dass es eine große Auswanderungswelle von Eurasien nach Afrika gab."

Nobelpreise / Auszeichnungen

Nobelpreise 2019 - Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien

  • Der Nobelpreis für Chemie geht an drei Batterieforscher.
  • John Goodenough, Stanley Whittingham und Akira Yoshino werden für ihre Beiträge zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Speichern geehrt.
  • Die Technik ermögliche eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen, hieß es zur Begründung:

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den in Jena geborenen US-Amerikaner John Goodenough, Stanley Whittingham (in Großbritannien geboren) und Akira Yoshino (Japan) für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm bekannt.   mehr ...

Physik-Nobelpreis für Entdeckung von Exoplaneten

  • Der diesjährige Physik-Nobelpreis wird für die Erforschung des Universums verliehen.
  • Die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz teilen sich eine Hälfte des Preises. Sie entdeckten 1995 den ersten Planeten außerhalb des Sonnensystems.
  • James Peebles von der Universität Princeton fand heraus, dass der Kosmos zum Großteil aus dunkler Materie und dunkler Energie besteht.   mehr ...

Auszeichnung in Medizin - Nobelpreis geht an Zellforscher in Amerika und Großbritannien

Die beiden Amerikaner William Kaelin und Gregg Semenza sowie der Brite Peter Ratcliffe sind mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet worden. Geehrt wurden sie für ihre Entdeckung molekularer Mechanismen, die für den Sauerstoffhaushalt wichtig sind.   mehr ...

 


Gentechnik

Es CRISPRt in Russland

Russland möchte für seine Landwirtschaft 30 gentechnisch veränderte – optimierte – Organismen erzeugen und weicht dafür sein Gentechnikgesetz auf:

  • In einem Offenen Brief kritisieren mehr als 130 deutsche Pflanzenforscher die veraltete Gesetzgebung in Europa.
  • Der Brief bezieht sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli. Es ging darin um die neuen molekularbiologischen Techniken.
  • Schon im Oktober hatten Wissenschaftler aus mehr als 75 europäischen Forschungseinrichtungen an die EU-Politik appelliert, Innovationen in den Pflanzenwissenschaften zu schützen.   mehr ...

Sanfte Biotechnologie - Die Gentechnik im Hoffnungslauf

Kommt schon bald die Kehrtwende für die sanfte Biotechnologie? Eine Chinesin zeigt bei ihrem Besuch in Deutschland, wie mit Crispr-Pflanzen die Agrarwende gelingen soll.   mehr ...

 

Weiteres Umweltinstitut: "Neues Gentechnik-Gesetz gescheitert."
Keine-gentechnik.de: "Opt-Out für Deutschland und Zypern."